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ADDF - Kassel

Archiv, Bibliothek und Forschungszentrum zur Geschichte der deutschen Frauenbewegung ─ Willkommen!

Das Archiv der deutschen Frauenbewegung (AddF) sammelt, forscht und publiziert zur Geschichte von Frauen und Frauenbewegungen von 1800 bis in die 1960er Jahre. Die Verbreitung des Wissens über die Frauenbewegung und ihre Protagonistinnen in der Öffentlichkeit durch Vorträge, Lesungen, Konzerte und Ausstellungen ist uns ein großes Anliegen.

ACHTUNG: UNSERE WEBSEITEN BEFINDEN SICH ZUR ZEIT IN DER ÜBERARBEITUNG, DESHALB WIRD MANCHES NOCH NICHT RICHTIG ANGEZEIGT!


Soeben erschienen:

Ariadne 75 – Gleichberechtigung als Prozess

Redaktion: Prof. Dr. Ulrike Lembke, Laura Schibbe, Dr. Kerstin Wolff


Neues Dossier online:

Demokratischer Frauenbund Deutschlands (DFD)

Seinem Selbstverständnis nach sah sich der DFD in der Tradition der Frauenbewegung der Weimarer Republik und betrachtete daher den Kampf für die Gleichberechtigung der Frau und die internationale Zusammenarbeit der Frauen als Schwerpunkte seiner Arbeit. Obwohl er sich selbst als unabhängig und überparteilich verstand, war er an die Direktiven der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) gebunden und blieb in seiner Wirksamkeit auf die Sowjetische Besatzungszone und ab 1949 auf die DDR beschränkt, auch wenn Anfang der 1950er Jahre in Westdeutschland einzelne Regionalverbände gegründet wurden. Für eine eigenständige politische Arbeit blieb dem DFD und seinen Mitgliedern nur ein begrenzter Spielraum, der sich noch am ehesten bei der Projektarbeit auf lokaler Ebene verwirklichen ließ. ...zum Dossier


Am 22. August 1871 wurde

Lydia Rabinowitsch-Kempner (1891-1935)

geboren.  Sie war Mikrobiologin, studierte und promovierte in Zürich, weil Frauen zum Studium weder in Russland, woher sie stammte, noch in Deutschland, wo sie später heimisch wurde, zugelassen waren. Sie arbeitete u.a. am Pathologischen Institut der Charité als wissenschaftliche Assistentin und leitete später das Bakteriologische Institut am Krankenhaus Moabit. 1934 wurde sie von den Nationalsozialisten zwangspensioniert, sie starb ein Jahr später. In Berlin-Mitte erinnert heute eine Straße an Lydia Rabinowitsch-Kempner, ihr Grab auf dem Parkfriedhof Lichterfelde ist ein Ehrengrab der Stadt Berlin.


  Am 6. September 2019
  ist der 40. Todestag der Juristin und Politikerin

Nora Platiel (1896-1979)

Ralf Schaper hat zu diesem Anlass eine Ausstellung über Leben und Werk Nora Platiels und ihres Sohnes, des Grafikers Roger Platiel, gestaltet, die von der Universität Kassel im Foyer des Institutsgebäudes für Geisteswissenschaften gezeigt wird. Mehr dazu unter platiel2019. Die Eröffnungsveranstaltung wird am 26. September im Gießhaus stattfinden.



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Di.-Do. 11-17 Uhr u.n.V.