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Archiv, Bibliothek und Forschungszentrum zur Geschichte der deutschen Frauenbewegung ─ Willkommen!

Das Archiv der deutschen Frauenbewegung (AddF) sammelt, forscht und publiziert zur Geschichte von Frauen und Frauenbewegungen von 1800 bis in die 1960er Jahre. Die Verbreitung des Wissens über die Frauenbewegung und ihre Protagonistinnen in der Öffentlichkeit durch Vorträge, Lesungen, Konzerte und Ausstellungen ist uns ein großes Anliegen.


!Aktuelle Einschränkungen aufgrund des Erregers SARS-CoV-2!

Liebe*r Nutzer*in!

Das AddF ist für die Nutzung geschlossen. Bitte lesen Sie die Aufforderungen des Landes Hessen und der Stadt Kassel aufmerksam und ergreifen Sie geeignete Maßnahmen, um die Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 (Coronavirus) nicht weiter zu fördern und minimieren Sie Ihre Sozialkontakte in geschlossenen Räumen! Die Nutzung unserer Bestände ist bis voraussichtlich 30.4.2020 vor Ort im Lesesaal nicht möglich. Führungen und Veranstaltungen, auch die Lesungen des Fördervereins "Freundinnen des Archivs der deutschen Frauenbewegung" mit Katerina Poladjan, Karen Köhler und Regina Scheer, werden abgesagt. Wir bitten um Verständnis. Sie können jederzeit auf online-Recherchen in unsere Kataloge ausweichen. Anfragen beantworten wir natürlich weiterhin sehr gerne per E-Mail oder (stark eingeschränkt) am Telefon! Nehmen Sie sich die Zeit für ein gutes Buch und bleiben Sie gesund!


Frau und Frieden?! Essay zur Westdeutschen Frauenfriedensbewegung

Die Arbeit zur Frauenfriedensbewegung unserer Kollegin Helke Dreier hat weitere Früchte getragen: aktuell ist ihr Essay zur Westdeutschen Frauenfriedensbewegung auf den Seiten des Digitalen Deutschen Frauenarchiv erschienen. Viel Freude beim Lesen!


Call for Paper läuft - Ariadne 77

A never ending story? Zur Geschichte von Praxis, Diskussion und rechtlichen Regelung der Abtreibung

Seit 2017 wird in Deutschland, nach Jahren der müden Stille, wieder öffentlich über Abtreibung diskutiert. Dem vorausgegangen war der lange von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommene Kampf konservativer Abtreibungsgegner:innen, die den unbeachtet gebliebenen Paragraphen 219a StGB für ihre Zwecke entdeckt hatten. In diesem wird geregelt, dass für eine Abtreibung – eines Vermögensvorteils wegen – nicht geworben werden dürfe. Die Prozesse aufgrund § 219a gegen die Ärztinnen Kristina Hänel, Nora Szàsz und Natascha Nicklaus hatten eine große mediale Öffentlichkeit und Debatte nach sich gezogen. Ausgehend von dieser Zäsur und der dadurch wieder einmal ausgelösten Debatte in Gesellschaft, Politik und Medizin möchten wir den Blick auf die lange Geschichte der Abtreibung und ihrer Diskussion lenken und nach den Konfliktlinien, aber auch den Aktionsformen und Diskurspraktiken fragen, die sich in den letzten 150 Jahren um die Abtreibung und die Versuche der gesetzlichen Regelung gebildet haben. Dabei sollen auch konkrete medizinischen Praktiken und erwähnenswerte Positionen und Orte für und gegen dieAbtreibung in den Blick genommen werden. In der ausführlichen Ausschreibung finden Sie weitere Angaben. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis zum 1. Mai 2020.


Stellenausschreibungen im AddF - verstärken Sie uns in der Forschungs- und Öffentlichkeitsarbeit!

Ab dem 1. Juni 2020 suchen wir zwei Kolleg*innen! Gesucht wird jeweils für den Arbeitsbereich Forschung und Kommunikation. Freuen Sie sich auf einen interessanten und abwechslungsreichen Arbeitsplatz in einer feministischen Einrichtung; wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre aussagekräftige Bewerbung!


neues Dossier auf den Seiten von digitales-deutsches-frauenarchiv.de

#frauenmachengeschichte in Ost und West: 30 Jahre geteilter Feminismus!

Was trennt, was verbindet Feminismus in Ost und West, damals und heute? Das Dossier auf den Seiten des DDF begleitet 30 Jahre deutsche Einheit aus feministischer Sicht. Es schneidet Kontroversen an und zeigt ein vielschichtiges Jubiläum. Zeitzeuginnen-Interviews, Hintergrundrecherchen und Kontexte zur deutsch-deutschen Frauenbewegung erwarten Sie. Auch und umso mehr in Corona-Zeiten: viel Freude beim Lesen!


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Tel.: +49 (0)561-989 36 70
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E-Mail: info@addf-kassel.de
Di.-Do. 11-17 Uhr u.n.V.



Das AddF ist Mitglied in i.d.a., dem Dachverband der deutschsprachigen Lesben-/Frauenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen.

Das AddF beteiligt sich aktiv am interaktiven Fachportal zur Geschichte der Frauenbewegungen in Deutschland des i.d.a.-Dachverbandes; gefördert vom BMFSFJ.