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ADDF - Kassel

Archiv, Bibliothek und Forschungszentrum zur Geschichte der deutschen Frauenbewegung ─ Willkommen!

Das Archiv der deutschen Frauenbewegung (AddF) sammelt, forscht und publiziert zur Geschichte von Frauen und Frauenbewegungen von 1800 bis in die 1960er Jahre. Die Verbreitung des Wissens über die Frauenbewegung und ihre Protagonistinnen in der Öffentlichkeit durch Vorträge, Lesungen, Konzerte und Ausstellungen ist uns ein großes Anliegen.


Erschließung und Digitalisierung von Sammlungsgut — Wir suchen Mitarbeiter*innen

Das Projekt ist ein Teilprojekt im Digitalen Deutschen Frauenarchiv (DDF) und wird gefördert vom BMFSFJ. Zum 1. Januar 2020 haben wir (vorbehaltlich der Bewilligung) drei Stellen im Bereich Sammlungen zur Erschließung von Archivgut (Akten und Fotos) und Digitalisierung zu besetzen. Der Bewerbungsschluss ist am 4. November 2019. Die Stellenausschreibung finden Sie hier.


NEUES DOSSIER ONLINE!

Am 18. Oktober 1865 wurde in Leipzig der

Allgemeine Deutsche Frauenverein (ADF)

gegründet, der sich für höhere Frauenbildung und Erwerbsmöglichkeiten einsetzte. Zu den Gründerinnen gehörten neben der Initiatorion Louise Otto-Peters (1819-1895) auch Ottilie von Steyber (1804-1870) und Auguste Schmidt (1833-1902). Der ADF verbreitete sich sehr schnell über das ganze Deutsche Reich und wurde für die nächsten Jahre die einflussreichste Frauenorganisation.
Aus Anlass des Jahrestages publizieren wir ein Dossier zum ADF, außerdem ein Findbuch zum Bestand des ADF und ein Findbuch zum Bestand Louise Otto-Peters.

Zu Louise Otto-Peters verweisen wir zudem auf unser eigenes Dossier sowie auf die Dossiers des Digitalen Deutschen Frauenarchivs und der Bundeszentrale für politische Bildung.


Ausstellung über Leben und Werk von Nora (1896-1979) und Roger Platiel (1934-1978)

Ralf Schaper hat diese Ausstellung aus Anlass des 40. Todestages von Nora Platiel gestaltet, das AddF ist Kooperationspartnerin. Die Ausstellung wird von der Universität Kassel im Foyer des Institutsgebäudes für Geisteswissenschaften (Kurt-Wolters-Straße 5) bis zum 25. Oktober 2019 gezeigt. Mehr dazu unter platiel2019.
Bei der Eröffnung sprachen ─ nach der Einführung von Ralf Schaper ─ Laura Schibbe vom AddF zum Thema „Überzeugt und überzeugend ─ Schlaglichter auf den Lebensweg und die politische Biografie von Nora Platiel.“

 


Am 28. Oktober 1816 war der Geburtstag von

Malwida von Meysenbug (1816-1903)

"…ach, Männer, Männer, welch ein Geschlecht! Weshalb protestiert ihr so gegen alle Bestrebungen, die Frauen zu einer höheren Bildungsstufe zu erheben? Nun gut, wenn es nicht mit euch sein kann, so wird es ohne euch und trotz euch geschehen…"

Malwida von Meysenbug war eine von der 1848er Revolution beeinflusste Demokratin, die sich früh für Frauenbildung einsetzte und sich im Umfeld von Richard und Cosima Wagner, Friedrich Nietzsche, Lou Andreas-Salomé und Alexander Herzen bewegte. Ihre 1869 erstmals veröffentlichten "Memoiren einer Idealistin" waren weitverbreitet, wurden in viele Sprachen übersetzt und bis heute immer wieder neu aufgelegt.

Die Malwida von Meysenbug Gesellschaft in Kassel pflegt ihr Andenken, hier sind u.a. ein Lebenslauf und eine Bibliographie zu finden.

 

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Soeben erschienen:

Ariadne 75 – Gleichberechtigung als Prozess

Redaktion: Dr. Kerstin Wolff unter Mitarbeit von Dr. Frauke Geyken und Laura Schibbe

Anlässlich des 70sten Jubiläums des Artikels 3, Abs. 2 GG der BRD und der Formulierung der Gleichberechtigung in der Verfassung der DDR wird die lange Geschichte der Gleichberechtigung in Deutschland kritisch beleuchtet. Dabei werden die juristischen und gesellschaftlichen Entwicklungen dieser Forderung seit der ersten expliziten Formulierung in der Weimarer Republik bis heute verfolgt und damit ein Querschnitt durch Weimarer Republik – Nationalsozialismus – DDR/BRD – vereinigtes Deutschland aufgezeigt.
Inhaltsverzeichnis und Editorial



Adresse / Öffnungszeiten

Gottschalkstraße 57
D - 34127 Kassel
Tel.: +49 (0)561-989 36 70
Fax: +49 (0)561-989 36 72
E-Mail: info@addf-kassel.de
Di.-Do. 11-17 Uhr u.n.V.


Das AddF ist Mitglied in i.d.a., dem Dachverband der deutschsprachigen Lesben-/Frauenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen.


Das AddF beteiligt sich aktiv am interaktiven Fachportal zur Geschichte der Frauenbewegungen in Deutschland des i.d.a.-Dachverbandes; gefördert vom BMFSFJ.