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Archiv, Bibliothek und Forschungszentrum zur Geschichte der deutschen Frauenbewegung ─ Willkommen!

Das Archiv der deutschen Frauenbewegung (AddF) sammelt, forscht und publiziert zur Geschichte von Frauen und Frauenbewegungen von 1800 bis in die 1960er Jahre. Die Verbreitung des Wissens über die Frauenbewegung und ihre Protagonistinnen in der Öffentlichkeit durch Vorträge, Lesungen, Konzerte und Ausstellungen ist uns ein großes Anliegen.


Änderungen der Benutzungsmöglichkeiten des AddF!

Seit dem 28. April 2020 ist der Lesesaal des AddF wieder - unter Einhaltung von Auflagen - von dienstags bis donnerstags in der Zeit von 11 bis 17 Uhr für Einzelnutzungen von Archiv- und Bibliotheksgut geöffnet. Um weiter der Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus (Corona-Virus) vorzubeugen haben wir die Nutzer*innenarbeitsplätze im Lesesaal auf insgesamt vier eingeschränkt.

Bitte beachten Sie, dass das Tragen eines selbst mitgebrachten Mund-Nase-Schutzes im Lesesaal vorgeschrieben ist. Wir bitten Sie zudem, die allgemeingültigen Abstandsgebote von mindestens 1,50 Metern und die Hygieneregeln einzuhalten. Und bitte verzichten Sie auf einen Besuch, wenn Sie an einer akuten Atemwegserkrankung leiden.

Wir empfehlen Ihnen sich, aufgrund der eingeschränkten Nutzer*innenarbeitsplätze rechtzeitig per E-Mail (info(at)addf-kassel.de) anzumelden und eine Bestätigung abzuwarten. Bitte geben Sie in Ihrer E-Mail wenn möglich auch eine Aufstellung des ausgewählten Archiv- und Bibliotheksguts an.


neu erschienen:

Ariadne 76 ─ Der Kongress tanzt ─ Nicht! Frauenkongresse als Orte der Kommunikation, Politik und Vernetzung

Inter/nationale Kongresse waren von jeher von großer Bedeutung für die und in der Geschichte der Frauenbewegung. Ein Dreh- und Angelpunkt dieser Netzwerke waren (internationale) Kongresse, insbesondere das dritte Treffen des 1888 gegründeten »International Council of Women« (ICW, dt: Internationaler Frauenbund) in Berlin. Um der Bedeutung dieses und anderer Vernetzungstreffen eine angemessene Aufmerksamkeit zu geben, widmet sich die aktuelle »Ariadne« dem Thema »(Internationale) Frauen-Kongresse« und beleuchtet deren gesellschaftliche Bedeutung. Unsere Autorinnen verdeutlichen mit ihren Artikeln eindrucksvoll, dass Frauen sich aus den unterschiedlichsten Anlässen, oft unter schwierigen Umständen, im großen und im kleineren Rahmen, immer wieder zusammenfanden, ihre Anliegen diskutierten, sich vernetzten, um damit das, was Frauenbewegungen ausmacht, weiter zu tragen.

 

Hier geht es zur aktuellen Ausgabe der Ariadne


Einblicke 2018/19 ─ Almanach des Archivs der deutschen Frauenbewegung

Wir freuen uns mit dem neuen Heft der "Einblicke 2018/19", einige der Arbeiten des AddF vorzustellen und was uns in den letzten zwei Jahren bewegt hat. In der Hauptsache das fulminante 100-jährige Jubiläum des Frauenwahlrechts. Wir lassen die große Ausstellung "Damenwahl" revue passieren, aber auch viele andere Aktivitäten, denn die Kolleginnen des AddF haben auf ihren Vortragstouren durch Deutschland einige Kilometer hinter sich gebracht und fast eine Äquatorumkreisung zusammen geschafft! Lassen Sie sich überraschen und viel Freude beim Lesen.

 

Wenn Sie Interesse an unserer Arbeit und der Zusendung einer Broschüre haben, melden Sie sich gerne unter info@addf-kassel.de oder Tel. 0561-9893670.


Digitales Deutsches Frauenarchiv: 30 Jahre deutsche Einheit | 30 Jahre geteilter Feminismus

 

Zum 30-jährigen Jubiläum der deutschen Einheit zeigt das Digitales Deutsches Frauenarchiv - DDF mit ihrer Kampagne "30 Jahre geteilter Feminismus" die Wiedervereinigung aus dem feministischen Blickwinkel.

 

Ein Höhepunkt der Kampagne ist der Talk mit Bundesministerin Dr. Franziska Giffey, Mai-Phuong Kollath, Peggy Piesche und Jessica Bock, moderiert von Esra Karakaya. „Wie haben ostdeutsche Frauen den Systemwechsel erlebt? Und was gibt es heute feministisch zu feiern?“ - und vieles mehr wird hier ins Zentrum gerückt.

 

Ab sofort gibt es das Video unter https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/angebote/dossiers/30-jahre-geteilter-feminismus



Dauerausstellung: „Im Gefolge der SS – Aufseherinnen des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück“

In einem der ehemaligen Wohnhäuser in der heutigen Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück ist seit dem 8. August 2020 die neue Dauerausstellung „Im Gefolge der SS – Aufseherinnen des Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück“ öffentlich zugänglich. Die Ausstellung thematisiert unter anderem „die Herkunft des weiblichen Wachpersonals, die Gewaltverhältnisse im Lager, die Karrieremöglichkeiten der Aufseherinnen, Ravensbrück als zentrale Ausbildungs- und Rekrutierungsstätte für Aufseherinnen.“

 

Gefördert wird die Ausstellung vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und der Kulturstiftung des Bundes. Näheres zur Ausstellung und zur Eröffnungsfeier sowie weitere Inforamtionen finden Sie auf der Homepage der Gedenkstätte: ravensbruck-sgb.de


Gesetzgebungsverfahren zum Urheberrecht

Gemeinsame Stellungnahme der Bewegungsarchive zur Urheberrechtsreform ist online!

Wir – die Archive, Dokumentationsstellen und Bibliotheken sozialer Bewegungen, kurz: Bewegungsarchive – haben uns zur Stellungnahme zur Urheberrechtsform zusammengeschlossen, die hier ab sofort online einsehbar ist.

Insgesamt bedeutet die Umsetzung der EU-Richtlinie im Urheberrechts DSM-RL (EU) 2019/790 (kurz DSM1-Richtlinie) eine deutliche Erleichterung für Archive sozialer Bewegungen, ihre Bestände zugänglich zu machen. Die bisherige Rechtslage stand insbesondere der Onlinestellung nämlich meist entgegen. Neben zahlreichen erfreulichen Ansätzen gibt es aus unserer Sicht aber auch Änderungsbedarf! Insbesondere betrifft dies die geplante Vergütungspflicht für „nicht verfügbare Werke“, die insbesondere für die Materialien sozialer Bewegungen noch einmal sehr kritisch hinterfragt werden muss. Denn diese sind im Rahmen von politischem Aktivismus entstanden und daher nicht auf eine Verwertung ausgerichtet. Und auch der Aspekt der erweiterten kollektiven Lizenzen wirft zahlreiche Fragen auf, nicht zuletzt, da Kulturinstitutionen vermehrt Opfer von betrügerischen Rechtsanmaßungen mit verbundenen Honorarforderungen sind.

Zusammenfassend fordern wir, um negative Folgen für die Bewegungsarchive zu vermeiden: „Bewegungsarchive können ihrer gesellschaftspolitischen Bedeutung nicht gerecht werden, wenn sie die doppelte Last der Kosten tragen – zur Bewahrung ihrer Materialien wie auch zu deren öffentlicher Zugänglichmachung.“


Das AddF ist Mitglied der AG Orte der Demokratiegeschichte

Wir freuen uns, dass der SprecherInnenrat unseren Aufnahmeantrag bestätigt hat und wir uns ab sofort zu den Mitgliedern der AG Orte der Demokratiegeschichte zählen dürfen. Das Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist es, die deutsche Demokratie- und Freiheitsgeschichte lokal, regional und deutschlandweit wahrnehmbar zu machen und darüber hinaus eine Anregung zur demokratischen Teilhabe und Zivilcourage zu geben.

Wir freuen uns über unsere Mitgliedschaft und sind gespannt auf zukünftige gemeinsame und sich ergänzende Projekte!


Das AddF als Erstunterzeichnerin. Gleichstellungsstiftung jetzt gründen

Das Archiv der deutschen Frauenbewegung (AddF) in Kassel unterstützt gemeinsam mit rund 85 zivilgesellschaftlichen Organisationen und 50 Privatpersonen als Erstunterzeichner*in den Aufruf des DF (Deutscher Frauenrat) und GMEI (Gender Mainstreaming Experts International) zur Gründung einer Gleichstellungsstiftung. Wir fordern von den Mitgliedern des Deutschen Bundestages, das im Koalitionsvertrag festgehaltene Vorhaben noch 2020 auf den Weg zu bringen. Hier erfahren Sie mehr!


Adresse / Öffnungszeiten

Gottschalkstraße 57
D - 34127 Kassel
Tel.: +49 (0)561-989 36 70
Fax: +49 (0)561-989 36 72
E-Mail: info@addf-kassel.de
Di.-Do. 11-17 Uhr (Bitte beachten Sie die geänderten Nutzungsmöglichkeiten, um der Verbreitung des SARS-CoV-2-Virus (Corona-Virus) vorzubeugen.)



Unser Förderverein

Sie möchten uns unterstützen? Dann werden Sie Teil unseres Fördervereins. Unsere Freundinnen freuen sich auf Sie!


Unser Netzwerk

Das AddF ist Mitglied in i.d.a., dem Dachverband der deutschsprachigen Lesben-/Frauenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen.

 

Das AddF beteiligt sich aktiv am interaktiven Fachportal zur Geschichte der Frauenbewegungen in Deutschland des i.d.a.-Dachverbandes; gefördert vom BMFSFJ.

 

Das AddF ist Mitglied in der AG Orte der Demokratiegeschichte, einer Arbeitsgemeinschaft für die Stärkung unserer demokratischen Wurzeln.