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Erschließung und Digitalisierung von Sammlungsgut im AddF

Laufzeit: Januar 2020 - Dezember 2020
Projektleitung: Barbara Günther M.A.
Bearbeiterinnen: Tamara Block; Mareike Hollmann, Charlotte Pissors M.A., Dr. Mirjam Sachse
Das Projekt ist ein Teilprojekt des DDF und wird gefördert vom BMFSFJ.

Im Anschluss an ein Vorgängerprojekt "Gestern virtuos, morgen virtuell" (2016-2019) will das AddF Teile seiner seit über 30 Jahre gesammelten, teils einzigartigen Bestände zur Geschichte der Frauenbewegung in Deutschland in das Digitale Deutsche Frauenarchiv (DDF) einbringen. Das AddF verfügt über den größten geschlossenen Bestand zur Frauenbewegung des 19. und frühen 20. Jahrhunderts in Deutschland. Es sollen im Schwerpunkt ausgewählte Archiv- und Bibliotheksbestände erschlossen, digitalisiert und Dossiers zu Personen, Organisationen und Themen der Frauenbewegung des 19. und frühen 20. Jahrhunderts erarbeitet werden.

Dazu zählen u.a.

*    Erschließung des Bestandes Evangelische Frauenhilfe in Deutschland (EFHiD, Laufzeit 1899-2007, Umfang ca. 69 Regalmeter). Neben dem Deutschen Evangelischen Frauenbund (DEF) war EFHiD die andere große protestantische Frauenorganisation, die sich ebenfalls 1899 gründete und somit Teil der konfessionellen Frauenbewegung war. Es handelt sich um die Unterlagen aus der EFHiD-Geschäftsstelle mit Korrespondenzen, Unterlagen über die Arbeits- und Themenbereiche u.v.m. Neben Schriftgut befinden sich auch Fotos und Objekte im Bestand.

*    Erschließung von Bibliotheksgut aus Beständen und Nachlässen: Das AddF konnte in den vergangenen Jahren umfangreiche Unterlagen verschiedener Frauenorganisationen übernehmen. In diesen Beständen und Nachlässen ist immer auch ein großer Teil von Bibliotheksgut – häufig Zeitschriften von Frauenverbänden, Broschüren und andere Veröffentlichungen – enthalten.

*    Dossiers zu Protagonistinnen und Organisationen der Frauenbewegung

* Digitalisierung von Archiv- und Bibliotheksgut, darunter fallen beispielsweise Manuskripte aus dem Nachlass von Gabriele Strecker (1904-1983), der ersten Frauenfunkleiterin beim Hessischen Rundfunk und MdL in Hessen für die CDU. Oder die Zeitschrift „Neue Bahnen“. Die „Neuen Bahnen“ waren das Vereinsorgan des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins (ADF) und wurden ab 1866 von Louise Otto-Peters und Auguste Schmidt herausgegeben. Zudem die Registerbände der Zeitschriften „Die Frau“, (1.1893/94-51.1943/44), „Die Frau im Staat“ (1.1919-15.1933,3) und „Die Frauenbewegung“ (1.1895-25.1919) als zentrale Zeitschriten der bürgerlichen Frauenbewegung.

Ansprechpartnerinnen

Silke Mehrwald
Barbara Günther


Ein Teilprojekt von

gefördert vom