Wir haben auch im Oktober einige Veranstaltungen geplant.
Vom 15. bis zum 16. Oktober findet unsere Jahrestagung zum Thema "Demokratiegeschichte - weiblich" statt.
Am 28. Oktober laden wir zu einem Vortrag und Gespräch zu Katharina Staritz ein.
Am 30.10. und 31.10.2026, jeweils um 19 Uhr wird es mit dem Trio Grandezza und Valeska Weber musikalisch bei "11 Frauen - 11 Jahrhunderte"
Am 1.11. diskutiert Kerstin Wolff mit Rebekka Endler und Hannah Peters über "Von wilden Weibern, fliegenden Hexen und aufräumenden Frauen – Fakten und Mythen aus der Frauen- und Geschlechtergeschichte"
Am 15.11. ist Sharon Dodua Otoo zu Gast bei den Freundinnen im Großen Bali Kino und liest aus "So, in etwa, ist es geschehen".
Unser Audiowalk "Von Bürger:innen und Bewegung. Kassels wegweisende und frauenbewegte Demokratiegeschichte in 100 Minuten" ist nun online für alle zugänglich. In zehn Stationen können sich Interessierte quer durch die Kasseler Innenstadt hören und mehr über den einzigartigen Weg in eine demokratische (Stadt-) Gesellschaft und die Personen, die sie mit aufgebaut haben, erfahren.
Anlässlich des 130. Geburtstags von Elisabeth Selbert lädt der SI-Club Kassel Elisabeth Selbert in Kooperation mit dem Archiv der Deutschen Frauenbewegung zu einem öffentlichen Festakt ein: am Dienstag, 22. September 2026, um 19:00 Uhr in den Elisabeth-Selbert-Saal im Bundessozialgericht in Kassel.
Wir freuen uns, dass wir im August/September wieder einige Veranstaltungen und Kooperationen im Angebot haben.
Am 10.9. um 18 Uhr hält Tatjana Varnhold einen Vortrag zum Thema: "Verbotener Umgang. Frauen im Spannungsfeld zwischen NS-Verfolgung und Anerkennung" in der Gedenkstätt Breitenau. Der Vortrag findet im Rahmen der Ausstellung "'trotzdem da!' Kinder aus verbotenen Beziehungen zwischen Deutschen und Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter*innen" statt. Die Ausstellung ist eine Kooperation von Gedenkstätte Breitenau, Geschichtsort Adlerwerke, vhs Region Kassel, Archiv der deutschen Frauenbewegung und wurde gefördert von Hessische Landeszentrale für politische Bildung (HLZ).
Besondere Ehrung im Archiv der deutschen Frauenbewegung:
Heute wurde unserer Kollegin Kerstin Wolff durch die Universitätspräsidentin Prof. Dr. Ute Clement und der Dekanin des Fachbereichs 05, Prof. Dr. Anne-Charlott Trepp die Urkunde über die erste Honorarprofessur für eine Frau im Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universität Kassel überreicht.
Am vorletzten Freitag erreichte uns die traurige Nachricht, dass unsere Kollegin und Freundin Birgit Bublies-Godau verstorben ist.
Birgit studierte zwischen 1985 und 1993 Neuere und Neueste Geschichte, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Politikwissenschaft und Germanistik an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und arbeitete in dieser Zeit auch als freie Journalistin. Zum kompletten Nachruf ->
Die neue Ausgabe der Ariadne "Von stürmischen und windstillen Zeiten. Über die ›Wellen‹ in den Frauenbewegungen" ist ab sofort erhältlich!
In der 82. Ausgabe der Ariadne widmen sich die 10 Autor:innen vielschichtigen und unterschiedlichen Analysen und Beispielen des Wellenkonzeptes in den Frauenbewegungen und zeigen die Langlebigkeit der Frauenbewegung mit ihren Forderungen, Methoden und auch kritischen Auseinandersetzungen überaus deutlich auf.
Wenn Sie wissen möchten, was die Bereiche rund um Sammlung, Forschung, Vermittlung und Stiftung dieses Jahr bewegte, an welchen Publikationen und Kooperationen das AddF beteiligt war und welche Veränderungen es im Archiv gab, können Sie das ab jetzt in den neuen Einblicken nachlesen.
Die virtuelle Ausstellung des AddF - „Männer und Frauen sind gleichberechtigt – Wie die Gleichberechtigung ins Grundgesetz kam“ ist online.
In vier inhaltlichen Kapiteln schlagen wir den Bogen von 1948 bis ins Jahr 1994 und zeigen, wie langwierig und konfliktreich der demokratische Prozess war, der die Gleichberechtigung in Deutschland grundlegend verändern sollte. Wer setzte sich im Parlamentarischen Rat für die Aufnahme des Gleichberechtigungsgrundsatzes ein? Wie reagierten Politik und Gesellschaft auf diese Forderung? Welche feministischen Kämpfe standen damit im Zusammenhang – und welche Bedeutung hat all das bis heute? Antworten auf diese Fragen gibt die neue Ausstellung.
Über 2.500 Menschen verfolgen nun auf Instagram die Arbeit des AddF und wir sind überwältigt. Als wir vor 5 1/2 Jahren auf Social Media angefangen haben, hätten wir das nicht für möglich gehalten.
Danke an alle, die sich für uns, unsere Arbeit, unsere Veranstaltungen, unsere Themen, Frauen(bewegungs)geschichte und Akteur:innen der (ersten) Frauenbewegung interessiert und danke, dass wir (unbekannte) Frauen sichtbar machen dürfen.
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