Bildungs- und KulturarbeitBildungs- und Kulturarbeit

Bildungs- und Kulturarbeit

Mit der vielfältigen Bildungs- und Kulturarbeit will die Stiftung in der Öffentlichkeit ein stärkeres Bewusstsein für Frauengeschichte wecken und die vielverzweigten Wurzeln heutigen Frauenlebens in der Geschichte sichtbar machen.

Das Themenspektrum ist dabei ebenso breit wie das der Frauenbewegungen: politische Partizipation und rechtliche Gleichstellung, Mädchen- und Frauenbildung, Arbeitsbedingungen und Berufserfahrungen interessieren ebenso wie Alltagserfahrungen von Frauen des 19. und 20. Jahrhunderts. Darüber hinaus werden Biographien von Frauenrechtlerinnen, Leben und Werk von Schriftstellerinnen, Musikerinnen und anderen interessanten Frauenpersönlichkeiten der Zeit vorgestellt.

Die vielfältigen Präsentationsformen reichen von Vorträgen, Seminaren, Tagungen, Veranstaltungsreihen und Archivführungen bis hin zu Autorinnenlesungen, Konzerten, Ausstellungen und Stadtführungen. Der Förderverein der Stiftung, die Freundinnen des Archivs der deutschen Frauenbewegung, organisiert jährlich eine Lesungsreihe mit Autorinnen aus dem deutschsprachigen Raum. Viele Veranstaltungen werden in Kooperation mit anderen Einrichtungen durchgeführt.

Dieses über die Archivarbeit hinaus gehende Engagement hat mehrfach ehrende Aufmerksamkeit gefunden.

1991 erhielt das Archiv der deutschen Frauenbewegung für die "Aufbauarbeit eines der Öffentlichkeit zugänglichen Archivs, aber auch für die Popularisierung wichtiger kultureller frauenbezogener Themen" den Kulturförderpreis der Stadt Kassel. Und am 8. März 2006 wurde die Stiftung im Rahmen des vom Bundespräsidenten ausgelobten Wettbewerbs als Ort im Land der Ideen ausgezeichnet: Aus diesem Anlass waren Werke von Kasseler Künstlerinnen in der Kunstausstellung "26 am 8. märz" zu sehen.

Ansprechpartnerinnen

Dr. Gilla Dölle
Laura Schibbe