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Veranstaltungen der Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung

Mittwoch, den 8. Februar 2017 bis Sonntag, den 30. April 2017

Veranstaltungsreihe des Kasseler Frauenbündnisses
zum Internationalen Frauentag 2017

Die diesjährige Veranstaltungsreihe des Kasseler Frauenbündnisses rund um den 8. März – den Internationalen Frauentag – beginnt am 8. Februar mit einer Museumsführung zu "Kasseler Frauen" und endet am 30. April mit einem Abschlussfest anlässlich "25 Jahre Mädchenhaus Kassel". Ein bunter Strauß an Veranstaltungen erwartet interessierte Frauen: am 14. Februar treffen wir uns zur Protest – Tanzaktion "One Billion Rising" und am 8. März sind wir mit Ständen und Redebeiträgen in der Kasseler Innenstadt. Zudem gibt es Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen sowie Fachtagungen zu den Themen "Mädchen im Dschihad", "Prostitution", "Geschichte der Autonomen Frauenbewegung in Kassel", "Entgeltlücke und Altersarmut", Lesungen, zwei Frauenwanderungen, Frauenfrühstück, Filmabende, Fest und Disco…

Flyer Veranstaltungreihe zum 8. März 2017 - pdf
Flyer Veranstaltungsreihe zum 8. März 2017 - Word-Datei


Führung: Sonntag, den 19. März 2017, 15.00 Uhr

Sechs Frauen – Sechs EhrenGräber. Rundgang über den Hauptfriedhof

Referentinnen: Dagmar Kuhle / Kerstin Wolff
Die Führung findet in Kooperation mit dem Museum für Sepulkralkultur statt.

Von den derzeit über 60 Ehrengräbern der Stadt Kassel wurden nur neun an Frauen vergeben. Ehrengräber von Frauen sind also eine Besonderheit.
Auf einem gemeinsamen Spaziergang besuchen wir die Ehrengräber von Auguste Förster, Julie von Kästner, Elisabeth Knipping, der Fürstin von Hanau, Nora Platiel und von Sophie Henschel auf dem Hauptfriedhof. An den Gräbern erfahren Sie nicht nur Interessantes aus dem Leben der Frauen und ihrem Wirken in der Stadt Kassel, sondern auch über die Bedeutung von Ehrengräbern und deren Erhalt.

Wann: Sonntag, den 19. März 2017, 15.00 Uhr
Treffpunkt:
Hauptfriedhof / Eingang Halitplatz (Mombachstraße), gegenüber Scheidemannhaus – NVV-Haltestelle: Halitplatz
Kosten: Spende erwünscht.
Infos über: Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung, Gottschalkstraße 57, 34127 Kassel, Tel.: 0561-9893670


Sonntag, den 26.03.2017, 11.30 Uhr

Katja Lange-Müller liest aus ihrem Roman "Drehtür"

Ort: Kleines Bali-Kino, Kulturbahnhof Kassel
Veranstalterin: Freundinnen des Archivs der deutschen Frauenbewegung in Kooperation mit den Bali-Kinos
Eintritt: 9,-/7,- €

Katja Lange-Müller (geb. 1951) erzählt von Asta Arnold, einer am Münchner Flughafen gestrandeten Krankenschwester. Nach jahrzehntelangem Einsatz für internationale Hilfsorganisationen aus Nicaragua kommend, ohne berufliche und persönliche Perspektive, steht sie vor einer Drehtür und raucht. Während die Protagonistin kettenrauchend ihr Leben Revue passieren lässt und ihre Umgebung beobachtet, glaubt sie, Menschen wiederzuerkennen, denen sie in ihrem Leben begegnet ist und assoziiert so Geschichten aus ihrer Vergangenheit. Die Episoden setzen sich zu ihrem Leben zusammen, dem einer Helferin, die nun selbst Hilfe benötigt. Katja Lange-Müller zeichnet die skurrilsten und tragischsten Situationen und Figuren mit humorvollem Blick.


Sonntag, den 30.04.2017 / 11.30 Uhr

Kathrin Schmidt liest aus ihrem Roman "Kapoks Schwestern"

Ort: Kleines Bali-Kino, Kulturbahnhof Kassel Veranstalterin: Freundinnen des Archivs der deutschen Frauenbewegung in Kooperation mit den Bali-Kinos Eintritt: 9,-/7,- €

Kathrin Schmidt (geb. 1958) entfaltet ein Panorama der letzten 100 Jahre anhand zweier Familien – den Schaechters und den Kapoks. Im Mittelpunkt stehen der ehemalige Marxismus-Professor Kapok und seine Jugendlieben, die jüdischen Schaechter-Schwestern. Alle drei sind in ihre Elternhäuser in eine (ehemals Ost-) Berliner Siedlung zurückgekehrt. Die Gegenwart ist der Ausgangspunkt der weit verzweigten Familiengeschichte, die in verschiedene Zeiten und Weltgegenden führt: Nationalsozialismus, Flucht, Exil in Moskau, das Leben in der DDR und in Berlin nach der Wende. Es geht um die Suche nach Identität (auch des Jüdisch-Seins in der DDR) während der gesellschaftlichen und politischen Verwerfungen des 20. Jahrhunderts.

Weitere Informationen

Mit der vielfältigen Bildungs- und Kulturarbeit will die Stiftung in der Öffentlichkeit ein stärkeres Bewusstsein für Frauengeschichte wecken und die vielverzweigten Wurzeln heutigen Frauenlebens in der Geschichte sichtbar machen. weiterlesen ...

Veranstaltungen (Auswahl) seit 1984

Lesungen der "Freundinnen" seit 1993

Ansprechpartnerinnen

Dr. Gilla Dölle
Laura Schibbe