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Presseartikel zur Stiftungsgründung Presseartikel zur Stiftungsgründung

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Dr. Gilla Dölle
Dr. Kerstin Wolff

Aktualisiert: 17. Dezember 2010

Stiftung

Der Vizeregierungspräsidenten Dr. Werner Neusel überreicht am 25. Mai 2003 während eines Festaktes die Stiftungsurkunde an den Stiftungsvorstand Prof. Dr. Sabine Hering, Dr. Inge von Bönninghausen und Dr. Elke Spitzer (v.li.) Mit einem Startkapital von 57.500 € wurde am 8. März 2003, dem Internationalen Frauentag, in Kassel die Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung ins Leben gerufen. Das Grundkapital setzte sich zusammen aus dem Preisgeld des Elisabeth-Selbert-Preises, den das Redaktionsteam der Ariadne 2001 erhalten hat und aus Stiftungseinlagen von zwanzig Gründungsstifterinnen.

Die am 25. Mai 2003 am Festakt zur Gründung der Stiftung teilnehmenden Stifterinnen zusammen mit der Festrednerin Prof. Dr. Rita Süssmuth (2.R.r.außen) Seit 2005 hat die Stiftung die alleinige Trägerschaft übernommen und verwaltet nun die zusammengetragenen Archiv- und Bibliotheksbestände, die einen Wert von fast 2 Millionen Euro haben.

Die Stiftung wird zunächst die seit 1984 erfolgreich geleistete Arbeit weiterführen und insbesondere den wertvollen Bibliotheks- und Archivbestand dauerhaft absichern. Langfristig bietet sie aber auch die Möglichkeit, neue Projekte zu initiieren.

Da weitere Stifterinnen gewonnen werden konnten, hat sich das Barvermögen der Stiftung bereits fast verdreifacht.

Die Arbeit der Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung wird institutionell vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Stadt Kassel gefördert. Der 1992 gegründete Förderverein, die Freundinnen des Archivs der deutschen Frauenbewegung, leistet einen weiteren wichtigen finanziellen Beitrag zur Absicherung der Arbeit; Drittmittel sowie Eigenmittel der Stiftung komplettieren das Budget.