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Archiv, Bibliothek und Forschungszentrum zur Geschichte der deutschen Frauenbewegung ─ Willkommen!

Die Stiftung sammelt, forscht und publiziert zur Geschichte von Frauen und Frauenbewegungen in der Zeit von 1800 bis in die 1960er Jahre. Die Verbreitung des Wissens über die Frauenbewegung und ihre Protagonistinnen in der Öffentlichkeit durch Vorträge, Lesungen, Konzerte und Ausstellungen ist uns ein großes Anliegen.

Bitte beachten:

Vom 24. bis 26. Oktober 2017 sind keine Nutzungen im Lesesaal möglich.


Seit 25 Jahren haben wir »Freundinnen«

Wir freuen uns sehr, – der Förderverein »Freundinnen des Archivs der deutschen Frauen-bewegung« – feiert dieses Jahr sein 25-jähriges Jubiläum und unterstützt erfolgreich die Arbeit des »Archivs der deutschen Frauenbewegung«.

Durch das großzügige finanzielle, ideelle und organisatorische Engagement wird unsere Sammlungs-, Forschungs- und Publikationsarbeit aktiv gestärkt. Die Materialien und Erkenntnisse zur Geschichte von Frauen und Frauenbewegungen erreichen weite Kreise über Kassel hinaus. Ein herzliches Dankeschön und wir freuen uns auf die nächsten 25 Jahre! Werden auch Sie Freundin im Jubiläumsjahr 2017!

Die nächsten Veranstaltungen sind zwei Sonntags-Matinéen: Die Göttliche Ordnung, Kinofilm 2017 und eine Lesung mit ZsuZsa Bánk. Lernen Sie die »Freundinnen« vor Ort kennen!


Sonntag, den 22.10.2017, 11.30 Uhr

„Die göttliche Ordnung“

– Kinofilm / Schweiz 2017 / Regie: Petra Biondina Volpe
Mit einer Einführung von Kerstin Wolff zum Thema „Kampf um das Frauenwahlrecht“

Ort: Kleines Bali-Kino, KulturBahnhof Kassel
Veranstalterin: Freundinnen des Archivs der deutschen Frauenbewegung in Kooperation mit den Bali-Kinos
Eintritt: 9,-/8,50 €

„Abstimmen zu können ist keine Selbstverständlichkeit, die Frauen haben hart dafür gekämpft und es ist ein hohes Gut, an das wir uns gerade in diesen schwierigen Zeiten erinnern sollten.“ (Petra Biondina Volpe)

Schweiz 1971: Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die mit ihrer Familie in einem beschaulichen Dorf in Appenzell lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren. Die Dorf- und Familienordnung gerät jedoch gehörig ins Wanken, als Nora beginnt, sich für das Frauenwahlrecht einzusetzen, über dessen Einführung die Männer abstimmen sollen. Von ihren politischen Ambitionen werden auch die anderen Frauen im Dorf angesteckt und gemeinsam proben sie den Aufstand gegen Benachteiligungen und chauvinistische Vorurteile.2018 wird das Frauenwahlrecht in Deutschland 100 Jahre alt. Kerstin Wolff wird in ihrem Einführungsvortrag an den Kampf um dieses heute so selbstverständlich erscheinende Menschenrecht erinnern und dabei einen Blick über Grenzen werfen.


Titelbild Ariadne 71

neu erschienen: Heft 71 der "Ariadne. Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte"

Diffamierende Reden. Antifeminismen im Wandel

Mit diesem Heft wird den Kontinuitäten, Wandlungen und Verschiebungen von Angriffen auf Feminismus nachgegangen und danach gefragt, ob und inwiefern Frauenfeindlichkeit und Antifeminismus verschiedenen Konjunkturen unterliegen und unterschiedliche Formen annehmen. Die Beiträge dieses Heftes liefern dazu hilfreiche historische, international vergleichende wie analytische und empirische Hinweise. Deutlich wird in der Zusammenschau der Beiträge, dass das angeblich neue Phänomen des ›Anti-Genderismus‹ eine durchaus flexible Strategie darstellt, die sich gegen verschiedene gleichstellungspolitische Forderungen bzw. Errungenschaften wendet und damit als Weiterentwicklung des ›alten‹ Antifeminismus gelten kann. Drei Merkmale lassen sich in der Betrachtung herausarbeiten: Der Antifeminismus erweist sich erstens als durchaus veränderbar und anpassungsfähig; er tritt zweitens häufig als Element eines Konglomerats verschiedener autoritärer Ideologien und damit in der Verschränkung mit beispielsweise einer völkisch-rassistischen Ideologie auf. Und drittens wird offenkundig, dass sich im Antifeminismus ein Widerstand gegen bzw. Unbehagen an sozialem Wandel – der unweigerlich immer stattfindet! – artikuliert. zur Ariadne 71


Unterstützungsaufruf:

11 Frauen - 11 Jahrhunderte

Eine Skulptur als permanente Gedächtnisstätte für elf historisch bedeutsame Frauen aus der Geschichte Kassels

Das Projekt "ehe die Spuren verwehen …": 11 Frauen – 11 Jahrhunderte erinnerte im Jahr 2013, dem 1.100jährigen Jubiläum der Stadt Kassel, an elf historisch bedeutende Frauen, die mit einer Publikation, einer Ausstellung und vielen Veranstaltungen gewürdigt wurden. Die US-amerikanische Künstlerin Linda Cunnigham nahm dies zum Anlass, ein Kunstwerk zu entwerfen. Mit einer Skulptur im öffentlichen Raum möchte sie diesen nicht nur für die Kasseler Geschichte bedeutenden Frauen ein permanentes Denkmal setzen und so Frauengeschichte sichtbar machen.

Die Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung plant eine Erweiterung dieser Skulptur: An unterschiedlichen Orten in der Stadt sollen "Gedenksplitter" aufgestellt werden. Diese nehmen die Formensprache der Skulptur auf und erinnern an frauenpolitische Ereignisse, bekannte oder unbekanntere Frauen und frauenpolitisch bedeutsame Einrichtungen.

Das Projekt sucht noch zahlreiche UnterstützerInnen...

Weitere Informationen finden Sie hier: eine Beschreibung des Projektes, die Pressemeldung vom 14.11.2016 und Infos für UnterstützerInnen.

Adresse / Öffnungszeiten

Gottschalkstraße 57
D - 34127 Kassel
Tel.: +49 (0)561-989 36 70
Fax: +49 (0)561-989 36 72
E-Mail: info@addf-kassel.de
Di.-Do. 11-17 Uhr u.n.V.
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