Stiftung Archiv der deutschen FrauenbewegungHome

Archiv, Bibliothek und Forschungszentrum zur Geschichte der deutschen Frauenbewegung – Willkommen!

Die Stiftung sammelt, forscht und publiziert zur Geschichte von Frauen und Frauenbewegungen in der Zeit von 1800 bis in die 1960er Jahre. Die Verbreitung des Wissens über die Frauenbewegung und ihre Protagonistinnen in der Öffentlichkeit durch Vorträge, Lesungen, Konzerte und Ausstellungen ist uns ein großes Anliegen.


Katrin Gille-Linne:
Die Frau hinter Elisabeth Selbert - Herta Gotthelf, Journalistin, Remigrantin, Frauensekretärin der SPD 1946-1952

Mittwoch, 07.12.2016, 19.30 Uhr
Ort: Evangelisches Forum, Lutherplatz
Veranstalterinnen: Evangelisches Forum, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung
Eintritt: 4 €

Wie konnte es der Kasseler Juristin, Sozialdemokratin und Mitglied des Parlamentarischen Rates Elisabeth Selbert (1896-1986) gelingen, den Artikel „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland zu verankern? (weiterlesen)


Notfallverbund Nordhessen gegründet

Um im Ernstfall schnell und effizient fachlich kompetente Hilfe zu erhalten, haben sich Vertreterinnen und Vertreter von zwölf kulturellen Institutionen, darunter auch die Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung, zu einem leistungsstarken Netzwerk für den Kulturgutschutz in der Region zusammengeschlossen und am Freitag, 11. November 2016 eine Vereinbarung zur Gründung des „Notfallverbundes Kassel und Nordhessen“ unterzeichnet. Dieser regelt die zur Schadensprävention und Bergung von Kulturgütern im Not- oder Katastrophenfall notwendigen Maßnahmen und schließt so eine Lücke im allgemeinen Kulturgut- und Katastrophenschutz.
Für den Notfallverbund Kassel und Nordhessen erarbeiteten die teilnehmenden Einrichtungen auf der Basis bereits bewährter Notfallpläne anderer Notfallverbünde in Deutschland ein gemeinsames Konzept. Dies sieht nicht nur die gegenseitige Unterstützung im Ernstfall vor, sondern auch die kontinuierliche Notfallvorsorge, die Einbindung der örtlichen Feuerwehr wie auch die für eine fachgerechte Bergung und Erhaltung erforderliche Ausrüstung. Im Bedarfsfall stehen in kürzester Zeit alle notwendigen Geräte und Gegenstände zur Sicherung der Bergungsstelle, zum Schutz des eingesetzten Fachpersonals und vor allem zum fachgerechten Transport beschädigter Kulturgüter vor Ort bereit.


11 Frauen – 11 Jahrhunderte: Eine Skulptur als permanente Gedächtnisstätte für elf historisch bedeutsame Frauen aus der Geschichte Kassels

Das Projekt „ehe die Spuren verwehen …“: 11 Frauen – 11 Jahrhunderte erinnerte im Jahr 2013, dem 1.100jährigen Jubiläum der Stadt Kassel, an elf historisch bedeutende Frauen, die mit einer Publikation, einer Ausstellung und vielen Veranstaltungen gewürdigt wurden. Die US-amerikanische Künstlerin Linda Cunnigham nahm dies zum Anlass, ein Kunstwerk zu entwerfen. Mit einer Skulptur im öffentlichen Raum möchte sie diesen nicht nur für die Kasseler Geschichte bedeutenden Frauen ein permanentes Denkmal setzen und so Frauengeschichte sichtbar machen.

Die Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung plant eine Erweiterung dieser Skulptur: An unterschiedlichen Orten in der Stadt sollen „Gedenksplitter“ aufgestellt werden. Diese nehmen die Formensprache der Skulptur auf und erinnern an frauenpolitische Ereignisse, bekannte oder unbekanntere Frauen und frauenpolitisch bedeutsame Einrichtungen.

Das Projekt sucht noch zahlreiche UnterstützerInnen...

Weitere Informationen finden Sie hier: eine Beschreibung des Projektes, die Pressemeldung vom 14.11.2016 und Infos für UnterstützerInnen.


Zur Zukunft der Archive von Protest-, Freiheits- und Emanzipationsbewegungen

Positionspapier des Verbandes deutscher Archivarinnen und Archivare (VdA)

Protest-, Freiheits- und Emanzipationsbewegungen haben die deutsche Gesellschaft nachhaltig geprägt. Dass die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland nicht geschrieben werden kann, ohne den Einfluss sozialer Bewegungen und der Oppositionsbewegungen auf Politik, Sozialgeschichte, Alltagskulturen und Lebensformen zu berücksichtigen, ist in der zeitgeschichtlichen Forschung längst anerkannt. In eklatantem Widerspruch zu ihrer historischen Bedeutung stehen jedoch die Bedingungen, unter denen die Quellen dieser Bewegungen gesichert und überliefert werden.
Der Arbeitskreis Überlieferungen der Neuen Sozialen Bewegungen im VdA, in dem das Archiv der deutschen Frauenbewegung mitarbeitet, will mit dem Positionspapier die öffentliche Aufmerksamkeit auf Quellen und Archive lenken, die für die Sicherung des kulturellen Erbes, für Geschichtsschreibung und Gesellschaftsanalyse von großer Bedeutung sind.

Positionspapier (pdf)


Informationsbroschüre:

„Wohin damit? Sie haben die Akten und wir haben das Archiv dafür“

Mit dieser Broschüre will die Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung Frauenorganisationen dabei unterstützen, ihre Unterlagen zu bewahren und archivgerecht für zukünftige Forschungen zu sichern. Was sollte überhaupt aufgehoben werden und warum? Muss man heute alles digitalisieren? Und kann danach alles weg? Was kostet das alles? Und die zentrale Frage, die der Handreichung ihren Namen gegeben hat: Wohin damit? Mit dieser Informationsbroschüre wollen wir Antworten auf diese und weitere Fragen geben. (weiterlesen)


Call for Articles

Aktuelle Ausschreibung für Ariadne. Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte: Entwurzelungen. Flucht, Migration, Vertreibung, Exil (Arbeitstitel), Bewerbungsfrist 9.12.2016

Adresse / Öffnungszeiten

Gottschalkstraße 57
D - 34127 Kassel
Tel.: +49 (0)561-989 36 70
Fax: +49 (0)561-989 36 72
E-Mail: info@addf-kassel.de

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