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Archiv, Bibliothek und Forschungszentrum zur Geschichte der deutschen Frauenbewegung ─ Willkommen!

Die Stiftung sammelt, forscht und publiziert zur Geschichte von Frauen und Frauenbewegungen in der Zeit von 1800 bis in die 1960er Jahre. Die Verbreitung des Wissens über die Frauenbewegung und ihre Protagonistinnen in der Öffentlichkeit durch Vorträge, Lesungen, Konzerte und Ausstellungen ist uns ein großes Anliegen.


Titelbild Ariadne 71

neu erschienen: Heft 71 der "Ariadne – Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte"

Diffamierende Reden. Antifeminismen im Wandel

Mit diesem Heft wird den Kontinuitäten, Wandlungen und Verschiebungen von Angriffen auf Feminismus nachgegangen und danach gefragt, ob und inwiefern Frauenfeindlichkeit und Antifeminismus verschiedenen Konjunkturen unterliegen und unterschiedliche Formen annehmen. Die Beiträge dieses Heftes liefern dazu hilfreiche historische, international vergleichende wie analytische und empirische Hinweise. Deutlich wird in der Zusammenschau der Beiträge, dass das angeblich neue Phänomen des ›Anti-Genderismus‹ eine durchaus flexible Strategie darstellt, die sich gegen verschiedene gleichstellungspolitische Forderungen bzw. Errungenschaften wendet und damit als Weiterentwicklung des ›alten‹ Antifeminismus gelten kann. Drei Merkmale lassen sich in der Betrachtung herausarbeiten: Der Antifeminismus erweist sich erstens als durchaus veränderbar und anpassungsfähig; er tritt zweitens häufig als Element eines Konglomerats verschiedener autoritärer Ideologien und damit in der Verschränkung mit beispielsweise einer völkisch-rassistischen Ideologie auf. Und drittens wird offenkundig, dass sich im Antifeminismus ein Widerstand gegen bzw. Unbehagen an sozialem Wandel – der unweigerlich immer stattfindet! – artikuliert. zur Ariadne 71


Call for Article - Ariadne: Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte, Heft 72-73, Bewerbungsfrist: 1.7.2017

Die weibliche/n Geschichte/n der Weimarer Republik – ein Jubiläumsheft zum Beginn der Weimarer Republik 1918/19

Wer kennt sie nicht – die jungen Frauen der 1920er Jahre mit ihren Bubiköpfen, den Charlestonkleidern und den Zigarettenspitzen, die in den Bars von Berlin oder München tanzen oder in ihrer modern wirkenden Kleidung als die „neuen Angestellten“ zu ihren Arbeitsplätzen an die Schreibmaschinen eilen. Diese Bilder, die ins kollektive Gedächtnis der Nation eingegangen sind, stehen wie kaum ein anderes Bild für den demokratischen Aufbruch Deutschlands in die „Moderne“, nachdem mit dem verlorenen Weltkrieg die alten Zöpfe und die Monarchie gefallen waren. Diese Bilder scheinen aber auch von einer geglückten Frauenemanzipation zu erzählen, die durch die Gleichberechtigung der deutschen Frauen als Staatsbürgerinnen (Einführung des Wahlrechts) einen ersten Höhepunkt erlebt hatte. weiterlesen


Präsentation des Projektseminars: Geschlechterbilder in den 1950er Jahren in Fiktion und Geschichte

Am 11. Juli 2017 ab 11 Uhr  findet im Lesesaal des AddF die Projektpräsentation der Studierenden des Fachbereichs Erziehungswissenschaften der Universität Kassel statt. Im Seminar von Carolin Mantel-Görner erarbeiteten die Studierenden anhand der Quellenmaterialen des AddF Themen wie Jugend - Sexualität - Mode, die die Geschlechterbilder in den 1950er Jahren beeinflussten. An diesem Tag, steht der Lesesaal nicht zur Nutzung offen - Gäste sind aber herzlich eingeladen!


Titelbild der Tagung 100 Jahre Frauenwahlrecht, Abbildung: Kaffeepause der weiblichen Abgeordneten der Nationalversammlung in Weimar, 1919, Bestandsnachweis: Historisches Museum Frankfurt

Konferenz, 13.-15. September 2017, Frankfurt a. M.

100 Jahre Frauenwahlrecht - Kampf, Kontext, Wirkung

Tagungsort: Historisches Museum Frankfurt, Saalhof 1, 60311 Frankfurt am Main
Kooperationspartnerinnen: Archiv der deutschen Frauenbewegung (Dr. Kerstin Wolff); Hamburger Institut für Sozialforschung (PD. Dr. Hedwig Richter); Cornelia Goethe-Zentrum an der Goethe-Universität Frankfurt a. M. (Prof. Dr. Ulla Wischermann); Historisches Museum Frankfurt
Anmeldung: Um Anmeldungen zur Tagung wird bis zum 23. August 2017 per E-Mail an Dr. Frauke Geyken, Archiv der deutschen Frauenbewegung, gebeten.

Vor knapp 100 Jahren beteiligten sich die Frauen in Deutschland erstmals an politischen Wahlen. Die Konferenz dient nicht zuletzt dazu, eine große Ausstellung über dasFrauenwahlrecht in Deutschland zu unterstützen, die 2018/2019 im Historischen Museum Frankfurt zu sehen sein wird. Auf der Tagung fragen wir erstens danach,welche Rolle das Frauenwahlrecht auf dem Weg zur Gleichberechtigung gespielt hat.Zweitens geht es um die Frage, was das Wahlrecht in der Folge für den Lebensalltag der Frauen, aber auch für die Frauenbewegung bedeutet hat. Drittens schließlich soll untersucht werden, wie das Frauenwahlrecht konkret durchgesetzt wurde und warum es nach dem Ersten Weltkrieg relativ viele Staaten umgesetzt haben.

Ansprechpartnerinnen für die Tagung:
PD Dr. Hedwig Richter (Hamburger Institut für Sozialforschung)
Dr. Kerstin Wolff (Forschungsleiterin im Archiv der deutschen Frauenbewegung)

Adresse / Öffnungszeiten

Gottschalkstraße 57
D - 34127 Kassel
Tel.: +49 (0)561-989 36 70
Fax: +49 (0)561-989 36 72
E-Mail: info(at)addf-kassel.de

Di. - Do. 11 bis 17 Uhr
und nach Vereinbarung

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