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Band 3
Andrea Wahlfeldt/Rita Willerding: Mädchenbildung in Frauenhand. Der Casseler Frauenbildungsverein 1869 – ein Projekt der bürgerlichen Frauenbewegung, (Schriftenreihe des Archivs der deutschen Frauenbewegung, Bd. 3), Kassel 1987, 222 S., Abbildungen, ISBN 3-926068-13-6



Info:

In keinem anderen Land wurde der Kampf gegen die Zulassung von Mädchen und Frauen zur (höheren) Bildung so erbittert geführt wie in Deutschland. In den USA, Frankreich, England, der Schweiz und Italien waren die Frauen z. B. bereits 1880 an den Universitäten zugelassen worden - nicht so in Deutschland.

Welche Wege und Strategien Casseler Frauen Mitte des 19. Jahrhunderts ersannen und mit welcher Energie sie sich für eine Verbesserung der Mädchenbildung in Cassel einsetzten, wird in diesem Buch nachvollzogen. Die Frauen entwickelten enorme Aktivitäten, die wir bislang nur in den großen Städten wie Hamburg oder Berlin vermuteten - nicht aber in Cassel.

Aus dem Vorwort (S. 3-4):
Wir beginnen im ersten Kapitel mit einer Annäherung an das 19. Jahrhundert und stellen Marie Calm, die Gründerin des Casseler Frauenbildungsvereins, vor.

Im zweiten Kapitel thematisieren wir die Situation von Mädchen an den Volksschulen und im höheren Bildungswesen des 19. Jahrhunderts. Dabei gehen wir speziell auf die Möglichkeiten und Behinderungen der Mädchen an den Casseler Schulen ein. Diese Situation bildete den Hintergrund für die Aktivitäten des Casseler Frauenbildungsvereins.

Im dritten Kapitel geht es uns darum, die Arbeit des Casseler Frauenbildungsvereins möglichst konkret darzustellen, damit die Ausmaße des Engagements, die Erfahrungen und die praktische Einflußnahme der Frauen deutlich wird. Diese Arbeit ist jedoch nicht getrennt zu sehen von der gesamtgesellschaftlichen Situation von Frauen im 19. Jahrhundert, die schließlich in ganz Deutschland zur Organisierung der bürgerlichen Frauenbewegung (1865) führte.

Daher beschäftigen wir uns in diesem Kapitel zunächst mit den Auswirkungen der Industrialisierung auf das Leben bürgerlicher Frauen und gehen insbesondere auf die bürgerliche Weiblichkeitsideologie ein.

Anschließend skizzieren wir die Anfänge der bürgerlichen Frauenbewegung im Allgemeinen Deutschen Frauenverein (ADF) mit den zentralen Forderungen nach Bildungs- und Erwerbsmöglichkeiten für Frauen. Ziele, die auch der Casseler Frauenbildungsverein - als Zweigverein des ADF - verfolgte.

Im Anschluß daran folgt die Darstellung des Aufbaus und der Aktivitäten des Vereins zur Zeit Marie Calms. Besondere Berücksichtigung findet ihre Auseinandersetzung mit der Situation von Lehrerinnen, da Marie Calm sich speziell für eine Verbesserung der Lehrerinnenausbildung einsetzte.




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