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Band 14
Hiram Kümper (Hrsg.): Historikerinnen. Eine biobibliographische Spurensuche im deutschen Sprachraum (Schriftenreihe des Archivs der deutschen Frauenbewegung, Bd. 14), Kassel 2009, 271 Seiten, ISBN 978-3-926068-15-6



Info:

Auf über 270 Seiten werden 63 Historikerinnen (von Elisabeth Abegg über Claudia Huerkamp, Kaethe Rieken, Dorothee von Velsen bis zu Karoline von Woltmann) ausführlich vorgestellt. In einem daran anschließenden Anhang sind Kurzbiographien zu weiten (100) Historikerinnen zusammengefasst. Vorgestellt werden Frauen, "die mit den Mitteln der Geschichtswissenschaft, das heißt vor allem durch die Arbeit mit historischem Quellenmaterial, Vergangenes in Worte gefasst haben. Eine entsprechende akademische Ausbildung oder gar eine akademische Karriere konnte mit Blick auf die noch junge Geschichte der Frauen an deutschen Universitäten kein Kriterium sein. Vielmehr zeigt dieser Band besonders deutlich auf, welche beruflichen Wege sich den meisten studierten Historikerinnen in den ersten Jahrzehnten nach der Zulassung der Frauen zum Universitätsstudium regelmäßig boten." (Hiram Kümper, Einleitung, S. 7.)

Aus der Einführung von Angelika Schaser:
"Mit der Herausgabe dieses Nachschlagewerkes wird eine Forschungslücke geschlossen und ein wichtiger Beitrag zum Thema Historiographie und Geschlechtergeschichte geleistet. Schon seit Jahrzehnten wird bemängelt, dass biographische Nachschlagewerke kaum Einträge zu Frauen enthalten. Auch Nachschlagewerke zu Historikern weisen dieses Merkmal auf. Das erklärt sich zum Teil durch die Aufnahmekriterien, die zur Auswahl der aufgenommenen Personen entwickelt werden. So sind in acht einschlägigen neueren biographischen Lexika lediglich neun Historikerinnen zu finden: Laetitia Boehm, Edith Ennen, Elisabeth Giersiepen, Hedwig Hintze, Christine de Pizan, Sheila Rowbotham, Cicely Veronica Wedgewood, Erika Weinzierl und Natalie Zemon Davis. Letztere ist zwar nicht der Geschichtswissenschaft des europäischen Raums zuzuordnen, sie wurde jedoch bemerkenswerterweise in zwei transnationale Lexika aufgenommen: Soviel Ehre wurde bislang nur der deutschsprachigen, 1907 geborenen Edith Ennen zuteil, die bereits 1987 in ein biographisches Lexikon zur Geschichtswissenschaft aufgenommen wurde. Lexika bleiben damit deutlich hinter dem Stand der Forschung zurück. Denn in Vergessenheit geratene Historikerinnen werden zurzeit überall entdeckt, und längst beschränkt man die Suche nach Historikern nicht mehr auf die universitäre Geschichtswissenschaft und das 19. und 20. Jahrhundert." (S. 9)




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