Gestern virtuos heute virtuellGestern virtuos heute virtuell

Gestern virtuos, morgen virtuell. Erschließung und Digitalisierung von historischen Dokumenten der deutschen Frauenbewegung

Laufzeit: Oktober 2016 - Dezember 2019
Bearbeiterinnen: Helke Dreier M.A.; Barbara Günther M.A.; Pia Kühltrunk M.A.; Dr. Tanja Roth (bis 31.12.2016); Dr. Mirjam Sachse; Cornelia Wenzel
Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Mit dem Projekt „Gestern virtuos, morgen virtuell“ will das Archiv der deutschen Frauenbewegung (AddF) seine seit über 30 Jahren gesammelten, einzigartigen Bestände zur Geschichte der Frauenbewegung in Deutschland in ersten ausgewählten Schritten digitalisieren, um sie in das Digitale Deutsche Frauenarchiv (DDF) einzubringen. Mit dem DDF entsteht eine einmalige Onlineplattform, die Informationen zur Geschichte der Frauenbewegung im Internet zugänglich macht. Träger dieses Fachportals ist der Dachverband deutschsprachiger Lesben-/Frauenarchive, -bibliotheken und -dokumentationsstellen i.d.a., in dem das Archiv der deutschen Frauenbewegung seit den 1980er Jahren engagiert ist. Das DDF wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert. Nähere Informationen zum Gesamtprojekt finden Sie auf den Seiten des DDF.

Das AddF verfügt über den größten geschlossenen Bestand zur Frauenbewegung des 19. und frühen 20. Jahrhunderts in Deutschland im i.d.a.-Dachverband. Mit der Digitalisierung dieser zentralen und grundlegenden Materialien zur Geschichte der Frauenbewegung in Deutschland wird somit ein wichtiger Beitrag zum Aufbau des DDF geleistet und damit die Forschungs- und Bildungsinfrastruktur zum Thema Frauenbewegung verbessert, unabhängig von den Öffnungszeiten der Archive und Bibliotheken vor Ort können erste Schätze gesichtet und überraschende Details in Erfahrung gebracht werden. Mehrere Teilbestände aus Nachlässen von Frauen und Körperschaften sowie Bibliotheksgut, darunter z. B. Briefe, Postkarten, Manuskripte, Protokollbücher, Zeitschriften, Broschüren sind für die Digitalisierung vorgesehen. Auch mehrere hundert Bilder aus dem bereits digitalisierten Fotobestand des AddF sollen in das DDF eingehen. Ausgewählt wurden u. a. Broschüren, Monografien und Archivalien zum Schwerpunkt „Frauenwahlrecht“.  Neben der Digitalisierung werden weiter Bibliotheksgut und Archivbestände in der Archivdatenbank erschlossen, um diese für die Forschung nutzbar zu machen. Parallel dazu entstehen weiter Dossiers zu Personen, Organisationen und Themen der Frauenbewegung des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Ansprechpartnerin

Barbara Günther

Gefördert vom

Ein Teilprojekt des