Stiftung Archiv der deutschen FrauenbewegungHome

Archiv, Bibliothek und Forschungszentrum zur Geschichte der deutschen Frauenbewegung – Willkommen!

Die Stiftung sammelt, forscht und publiziert zur Geschichte von Frauen und Frauenbewegungen in der Zeit von 1800 bis in die 1960er Jahre. Die Verbreitung des Wissens über die Frauenbewegung und ihre Protagonistinnen in der Öffentlichkeit durch Vorträge, Lesungen, Konzerte und Ausstellungen ist uns ein großes Anliegen.


Donnerstag, 22. September 2016

Geburtstag von Elisabeth Selbert -
Die "Mutter des Grundgesetzes" wäre heute 120 Jahre alt geworden

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Sonntag, 25. September 2016, 15.00 Uhr 

Sechs Frauen – sechs (Ehren-)Gräber. Rundgang über den Hauptfriedhof

Dagmar Kuhle / Kerstin Wolff
Die Führung findet in Kooperation mit dem Museum für Sepulkralkultur statt.
Treffpunkt: Hauptfriedhof / Eingang Halitplatz (Mombachstraße), gegenüber Scheidemannhaus – NVV-Haltestelle: Halitplatz
Kosten: Spende erwünscht

Von den derzeit über 60 Ehrengräbern der Stadt Kassel wurden nur neun an Frauen vergeben. Ehrengräber von Frauen sind also eine Besonderheit (weiterlesen)


Digitales Deutsches Frauenarchiv startet: eine einmalige Informationsquelle zur Frauenbewegung

An diesem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderten Projekt ist auch das AddF beteiligt. Mit unseren einmaligen Beständen unterstützen wir das DDF mit dem Schwerpunkt alte Frauenbewegung. Dafür erhalten wir vom BMFSFJ eine Förderung von 250.000 € jährlich bis 2019 (weitere Informationen auf den Internetseiten des BMFSFJ, des i.d.a. Dachverbands und des Deutschen Frauenrats).


Neu erschienen:

Ariadne 69: FrauenBewegung Geschlechtergeschichte und Sport

In diesem Heft wenden wir uns den vergangenen und den noch aktuellen Kämpfen um Gleichstellung von Frauen im (Profi)Sport zu. Ein Blick in die Geschichte offenbart, dass auch dieser Lebensbereich von Frauen und für Frauen erst erkämpft werden musste. Im 19. Jahrhundert herrschte ein rigides, bürgerliches Körperideal, welches Frauen in einengende und gesundheitsgefährdende Kleidung zwängte. Mediziner rieten vor zu viel Bewegung ab, da sie annahmen, dass die weiblichen Geschlechtsorgane Schaden nehmen würden. Dass sich diese Vorstellungen langsam änderten, hatte auch etwas mit der proletarischen und bürgerlichen Frauenbewegung zu tun, die medizinische und gesellschaftliche Vorurteile in Frage stellte. 1874 hielt bereits die Frauenrechtlerin Hedwig Dohm fest, dass es zur Athletin nur der »unausgesetzte(n) Uebung und Stählung der Muskeln« bedarf. »Man redet der Frau ein, daß sie kränklich sei und schwach und daher des männlichen Schutzes bedürfe; denn ahnte sie die ihr angeborene Kraft und Gesundheit, so könnte der souveräne Mensch in ihr erwachen«. Heute haben Frauen sowohl im Freizeit- als auch im Leistungssport Fuß gefasst. Traditionell männlich konnotierte Zuschreibungen und Verhaltensmuster wie Mut, Körperkraft, Risikobereitschaft, Aggressivität oder Konkurrenzverhalten wurden auch Teil eines emanzipierten weiblichen Selbstverständnisses, das sich nicht zuletzt im Sport ausdrücken kann.
Ist daher nun alles erreicht? Editorial weiterlesen


Informationsbroschüre:

„Wohin damit? Sie haben die Akten und wir haben das Archiv dafür“

Mit dieser Broschüre will die Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung Frauenorganisationen dabei unterstützen, ihre Unterlagen zu bewahren und archivgerecht für zukünftige Forschungen zu sichern. Was sollte überhaupt aufgehoben werden und warum? Muss man heute alles digitalisieren? Und kann danach alles weg? Was kostet das alles? Und die zentrale Frage, die der Handreichung ihren Namen gegeben hat: Wohin damit? Mit dieser Informationsbroschüre wollen wir Antworten auf diese und weitere Fragen geben. (weiterlesen)


Über die Stiftung zu beziehen: Das Buch zum Arbeitskreis!

Angelika Schaser: Der Arbeitskreis historische Frauen- und Geschlechterforschung 1990-2015. Wissenschaftliche Professionalisierung im Netzwerk

Ein passendes Geschenk für alle, die mehr über die Geschichte des Arbeitskreises Historische Frauen- und Geschlechterforschung wissen wollen! Der Erlös aus dem Verkauf dient dazu, die Aktivitäten des AKHFG zu unterstützen. Zu beziehen ist das Buch über das Archiv der deutschen Frauenbewegung. Hier weiterlesen und bestellen


Happy Birthday!
Die deutsche Frauenbewegung ist 150 Jahre alt

Zwischen dem 15. und 18. Oktober 1865 fand in Leipzig eine bis dahin einmalige Veranstaltung statt. Über 100 Frauen und Männer (!) waren zusammengekommen, um den Allgemeinen Deutschen Frauenverein (ADF) als ersten deutschlandweit agierenden Frauenverein aus der Taufe zu heben. Stammte die Idee von einem Mann, nämlich von Philipp Anton Korn, einem Hauptmann a.D., war es dem politischen und persönlichen Netzwerk der ehemaligen 1848er Revolutionärin Louise Otto-Peters zu verdanken, dass die Gründung in Leipzig gelang. Ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich die organisierte Frauenbewegung im späteren Deutschen Reich in immer schnellerem Tempo, bis sie um 1900 zu einer einflussreichen gesamtgesellschaftlich wichtigen sozialen Bewegung geworden war.
Dieses Ereignis haben wir zum Anlass genommen, um ein Angebot auf unseren Seiten online zu stellen, welches ab jetzt stetig erweitert wird. Unter dem Menüpunkt Dossiers finden Sie bekannte und weniger bekannte Personen, Organisationen und Daten, die für die Entwicklung der Frauenbewegung in Deutschland ab 1865 entscheidend waren. Das Besondere an den Dossiers ist, dass Sie Quellenverweise in unsere Bestände erhalten, die Sie vor Ort gerne persönlich einsehen können. Ein Blick lohnt sich sicher! Und hier geht es los


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Gottschalkstraße 57
D - 34127 Kassel
Tel.: +49 (0)561-989 36 70
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