Lesungen der FreundinnenLesungen der Freundinnen

Die "Freundinnen" freuen sich, erste Veranstaltungen für 2017, dem Jahr des 25jährigen Bestehens des Fördervereins, ankündigen zu können:


Sonntag, den 26.03.2017, 11.30 Uhr

Katja Lange-Müller liest aus ihrem Roman »Drehtür«

»Helfen. Anderen helfen, Helfer sein. Ist das ein Grundbedürfnis? Oder eine Fluchttür, die fortführt, weit weg von den eigenen Problemen?«

Ort: Kleines Bali-Kino, Kulturbahnhof Kassel
Veranstalterin: Freundinnen des Archivs der deutschen Frauenbewegung in Kooperation mit den Bali-Kinos
Eintritt: 9,-/7,- €

Katja Lange-Müller (geb. 1951) erzählt von Asta Arnold, einer am Münchner Flughafen gestrandeten Krankenschwester. Nach jahrzehntelangem Einsatz für internationale Hilfsorganisationen aus Nicaragua kommend, ohne berufliche und persönliche Perspektive, steht sie kettenrauchend vor einer Drehtür und lässt ihr Leben Revue passieren. Während sie ihre Umgebung beobachtet, glaubt sie, Menschen wiederzuerkennen, denen sie in ihrem Leben begegnet ist und assoziiert so Geschichten aus ihrer Vergangenheit. Die Episoden setzen sich zu ihrem Leben zusammen, dem einer Helferin, die nun selbst Hilfe benötigt. Katja Lange-Müller zeichnet die skurrilsten und tragischsten Situationen und Figuren mit humorvollem Blick.


Sonntag, den 30.04.2017, 11.30 Uhr

Kathrin Schmidt liest aus ihrem Roman »Kapoks Schwestern«

»Was die Zeit macht, scheint sie planvoll zu tun, als liege auf ihren Knien ein schnittmustergleicher Lebensplan ...«

Ort: Kleines Bali-Kino, Kulturbahnhof Kassel Veranstalterin: Freundinnen des Archivs der deutschen Frauenbewegung in Kooperation mit den Bali-Kinos Eintritt: 9,-/7,- €

Kathrin Schmidt (geb. 1958) entfaltet ein Panorama der letzten 100 Jahre anhand zweier Familien – den Schaechters und den Kapoks. Im Mittelpunkt stehen der ehemalige Marxismus-Professor Kapok und seine Jugendlieben, die jüdischen Schaechter-Schwestern. Alle drei sind in ihre Elternhäuser in eine (ehemals Ost-) Berliner Siedlung zurückgekehrt. Die Gegenwart ist der Ausgangspunkt der weit verzweigten Familiengeschichte, die in verschiedene Zeiten und Weltgegenden führt: Nationalsozialismus, Flucht, Exil in Moskau, das Leben in der DDR und in Berlin nach der Wende. Es geht um die Suche nach Identität (auch des Jüdisch-Seins in der DDR) während der gesellschaftlichen und politischen Verwerfungen des 20. Jahrhunderts.

Ansprechpartnerinnen

Dr. Astrid Otto
Brigitte Vogler

Weitere Informationen

Lesungen der Freundinnen seit 1993