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Ausstellungsplakat 1918

Besuche der Sonderausstellung
»1918 – Zwischen Niederlage und Neubeginn«

Donnerstag, 7.2.2019, 17 Uhr
im Hessisches Landesmuseum
, Brüder-Grimm-Platz 5, Kassel - Eintritt 4 €, Führungsgebühr 6 €
Anmeldung bitte bis zum 31.1. 2019 im Frauenbüro der Stadt Kassel: 0561 787 7069 oder frauenbeauftragte@kassel.de

Mittwoch, 13.2.2019, 17 Uhr
im Stadtmuseum Kassel, Ständeplatz 26, Kassel - Eintritt 3 €
Anmeldung bitte bis zum 6.2. 2019 im Frauenbüro der Stadt Kassel 0561 787 7069 oder frauenbeauftragte@kassel.de

Die Sonderausstellung im Hessischen Landesmuseum und im Stadtmuseum Kassel widmet sich den Fragen: Welche Folgen hatte der Krieg für die Stadt Kassel, für das Umland und die Gesellschaft, welche Veränderungen brachte die Weimarer Republik? Wie verlief die Einführung des Frauenwahlrechts in Kassel und welche weiteren Veränderungen gab es für die Männer und Frauen, die noch im Kaiserreich groß geworden waren?

Veranstalterinnen: Archiv der deutschen Frauenbewegung und Frauenbüro der Stadt Kassel
Siehe auch Flyer der Veranstaltungsreihe des Kasseler Frauenbündnisses


Cover Gleiches Recht, Frauenstimmrecht.

Sonntag, 24.3.2019,11.00 Uhr - Frauenempfang der Stadt Kassel

100 Jahre Frauenwahlrecht –
100 Jahre weibliche Stadtverordnete in Kassel

In Kassel zogen am 24. März 1919 die ersten Parlamentarierinnen in die Stadtverordnetenversammlung ein. Mit dem traditionellen Frauenempfang der Stadt Kassel genau 100 Jahre später wird in 2019 diesem Ereignis gedacht.

Wie war die historische Entwicklung der Beteiligung von Frauen in der Politik? Was erwarten wir für die Zukunft? Zu diesen Fragen wird es inhaltliche Anregungen geben, anschließend Netzwerken unter Frauen in Kassel.

Veranstalterin: Stadt Kassel
Ort: Bürgersaal, Rathaus Kassel

Eine Voranmeldung per mail ist wegen begrenzter Plätze unbedingt erforderlich. Bitte bis zum 8. März telefonisch unter 0561 787 7069 oder per e-mail unter frauenbeauftragte@kassel.de


Ursula Krechel

Sonntag, den 31.03.2019, 11:30 Uhr

Ursula Krechel liest aus ihrem Roman »Geisterbahn«

Ort: Kleines Bali-Kino, Kulturbahnhof Kassel
Eintritt: 9,-/8,50 €

»Geisterbahn, Geisterbahn, wies sie der Vater zurecht, du weißt nicht, was du redest, Geister haben wir schon genug.«

Ursula Krechel erzählt unter dem metaphorisch zu verstehenden Titel »Geisterbahn« von den schrecklichen, aber auch von alltäglichen Erlebnissen einer Sinti-Schaustellerfamilie und einer kommunistischen Arbeiterfamilie im Nationalsozialismus. In einer Trierer Grundschulklasse in der Nachkriegszeit sitzen deren Kinder neben denen von Opportunisten und Tätern. Am Beispiel der beiden Familien zeigt die Autorin, dass die Vergangenheit weder bewältigt noch vergangen ist.  Sie verknüpft Realität und Fiktion und vermittelt die beklemmende Atmosphäre des Schweigens und Verdrängens und der uneingestandenen Schuld in der frühen Bundesrepublik. In Rückblenden wird die jeweilige Familiengeschichte aufgerollt und durch Quellenmaterial in einen größeren lokalhistorischen Zusammenhang gestellt.


Werbemarke Frauenstimmrecht

Vortrag von Frauke Geyken, Archiv der deutschen Frauenbewegung:

Auch wir wollen die Wahl haben!
Der lange Weg der deutschen Frauen zum politischen Frauenstimmrecht

Dienstag, 2. April 2019, 16:00 Uhr
St. Annen-Museum, St. Annen Str. 15, Lübeck

Mittwoch, 3. April 2019, 19:00 Uhr
Landesbibliothek Oldenburg, Pferdemarkt 15, Oldenburg


Susanne Fitz

Sonntag, den 26.05.2019, 11.30 Uhr

Susanne Fritz liest aus ihrem Buch
»Wie kommt der Krieg ins Kind?«

Ort: Kleines Bali-Kino, Kulturbahnhof Kassel
Eintritt: 9,-/8,50 €

»Mein linker Zeigefinger neben dem Abdruck ihres linken Zeigefingers auf Tuchfühlung; siebzig Jahre liegen zwischen ihnen. Wo ist meine Mutter, wo ist ihre Seele…?«

In ihrem sehr persönlichen Buch beschreibt Susanne Fritz das Schicksal ihrer Mutter, die 1945 mit 14 Jahren in ein polnisches Arbeitslager verschleppt wurde und erst vier Jahre später wieder freikam. Über die Erlebnisse dort schwieg sie ein Leben lang - und gab das Trauma damit an ihre Tochter weiter. Literarisch, hochreflektiert und mit großem Einfühlungsvermögen erkundet die Autorin die Geschichte ihrer Mutter, ihrer Familie und die eigene Psyche vor dem Hintergrund von Krieg, Flucht, Vertreibung und der wechselvollen deutsch-polnischen Geschichte. Ein wichtiges und berührendes Buch, das aufzeigt, wie tief sich Verletzungen der Eltern- und Großelterngeneration in die Körper und Seelen der Nachkommen einschreiben können.


Ansprechpartnerin

Dr. Gilla Dölle