Stiftung Archiv der deutschen FrauenbewegungHome

Archiv, Bibliothek und Forschungszentrum zur Geschichte der deutschen Frauenbewegung ─ Willkommen!

Die Stiftung sammelt, forscht und publiziert zur Geschichte von Frauen und Frauenbewegungen in der Zeit von 1800 bis in die 1960er Jahre. Die Verbreitung des Wissens über die Frauenbewegung und ihre Protagonistinnen in der Öffentlichkeit durch Vorträge, Lesungen, Konzerte und Ausstellungen ist uns ein großes Anliegen.


Cover der Broschüre "Gleiches Recht, Frauenstimmrecht".

Mittwoch 7. März 2018 von 13 bis 17 Uhr im Archiv der deutschen Frauenbewegung

Nordhessische Woche der Archive vom 1. bis 8. März 2018: Demokratie und Bürgerrechte

Anlässlich des bundesweiten Tag der Archive gibt es an vielen Orten Veranstaltungen. Der Arbeitskreis Archive in Nordhessen hat für eine ganze Woche ein attraktives Programm  zusammengestellt. Auch das AddF öffnet am Mittwoch 7. März 2018 von 13 bis 17 Uhr die Türen und lädt ein in Bibliothek und Archiv. Es werden Originale und Digitalisate zum Frauenstimmrecht präsentiert. Jeweils um 14, 15 und 16 Uhr sind Sie zu Führungen eingeladen.


Bild des Veranstaltungsflyers Frauenbündnis 2018

Samstag, den 6. Februar 2018 – Samstag, 30. April 2018

Veranstaltungsreihe des Kasseler Frauenbündnisses zum Internationalen Frauentag am 8. März 2018

Was uns bewegt – was wir bewegen

Hier geht es zum Programm als pdf und word-doc


Das Frauenstimmrecht als "Bürgerpflicht der Frau" ─ 100 Jahre Wahlrecht und die Entstehung der Weimarer Republik

2018 jährt sich das Jubiläum der Einführung des Frauenwahlrechts zum einhundertsten Mal. Ein Grund für uns zum Feiern und würdigen Erinnern!

In den 1870er Jahren fragte Hedwig Dohm noch: »Ich frage jeden aufrichtigen Menschen, wären Gesetze wie die über das Vermögensrecht der Frauen, über ihre Rechte an den Kindern, über Ehe, Scheidungen u. s. w. denkbar in einem Lande, wo die Frauen das Stimmrecht ausübten? Hätten sie die Macht, sie würden diese Gesetze von Grund auf ändern.« Am 30. November 1918 wurde das aktive und passive Wahlrecht für alle Bürgerinnen und Bürger in der Verordnung über die Wahl zur verfassungsgebenden deutschen Nationalversammlung verankert. Seit 100 Jahren gibt es das Frauenstimmrecht, dieses Jubiläum nehmen wir zum Anlass für ein vielseitiges Engagement. Hier können Sie sich über die Ideen und Projekte des Archivs der deutschen Frauenbewegung informieren.


Frieda Sichel - Die Herausforderung der Vergangenheit. Jüdische Selbsthilfe in Kassel und Johannesburg

Frieda Sichel beschreibt in ihren Lebenserinnerungen ihre Kindheit in der Kasseler Verlegerfamilie Gotthelft, die Verfolgung im Nationalsozialismus, ihre Flucht und den Neuanfang der Familie in Südafrika. 42 Jahre nach der Publikation in Johannesburg liegt ihr Buch »Challenge of the past« nun in deutscher Sprache vor.

Frieda Sichel (1889-1976) gehörte zur ersten Generation der Frauen in Deutschland, die Zugang zu höherer Bildung hatten. Nach dem Besuch privater Realgymnasialkurse legte sie das Abitur ab und studierte in München, Berlin, Freiburg und Heidelberg Nationalökonomie und Soziologie. Sie promovierte 1915 mit einer Arbeit über »John Stuart Mills sozialpolitische Wandlungen«. 1918 heiratete sie ihren Cousin Karl Hermann Sichel, 1919 wurde eine Tochter, 1923 ein Sohn geboren. Frieda Sichel engagierte sich in jüdischen Vereinen und in der Kasseler Frauenbewegung. Ab 1933 hatte die Familie unter Repressionen zu leiden und emigrierte 1935 nach Südafrika. Dort konnte Karl Sichel schnell als Architekt wieder Fuß fassen und Frieda Sichel arbeitete erfolgreich als Sozialarbeiterin; Südafrika wurde die neue Heimat, sie kehrten nach 1945 nur noch zu kurzen Besuchen nach Deutschland zurück.

Frieda Sichel: Die Herausforderung der Vergangenheit. Jüdische Selbsthilfe in Kassel und Johannesburg. Herausgegeben vom Archiv der deutschen Frauenbewegung und Wolfgang Matthäus. Bearbeitet und kommentiert von Wolfgang Matthäus und Cornelia Wenzel. Aus dem Englischen von Eva Schulz-Jander, 208 S., 20 Abb., Berlin, Hentrich & Hentrich 2017, ISBN 978-3-95565-228-9 17,90 € Am Buch interessiert? Senden Sie uns eine E-Mail!


Collage von Publikationen des AddF

Ariadne. Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte und Schriftenreihe des AddF

Leider können wir Ihnen aufgrund von technischen Schwierigkeiten keine automatische Bestellung unserer Zeitschrift »Ariadne. Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte« und der Schriftenreihe anbieten. Eine Übersicht aller erschienen Ausgaben bieten wir Ihnen hier.
Wenn Sie Informationen zu unseren Heften benötigen oder Interesse an einer Nummer haben, rufen Sie uns bitte an: Tel: 0561 9893670 oder senden Sie eine Email an info@addf-kassel.de.

Titelcover Ariadne 72

NEUERSCHEINUNG: Entwurzelungen. Flucht, Migration, Vertreibung, Exil

Das aktuelle Heft der Zeitschrift »Ariadne« widmet sich einem historischen wie aktuellem Thema. Zu den größten Herausforderungen, mit denen wir in der Gegenwart konfrontiert sind, gehören Flucht und Migration. Im Unterschied zur Zeit des Nationalsozialismus, als Menschen vor der Diktatur aus Deutschland flohen, ist es heute so, dass Menschen vor politischer Verfolgung, Hunger und Armut in ihren Ländern fliehen und nach Europa kommen. Während der sogenannten ›Flühtlingskrise‹ 2015 war Deutschland ein bevorzugtes Ziel für viele Flüchtende. Politische Verfolgung, Bedrohung der persönlichen Freiheiten, Berufsverbote, rassistische Verfolgung sind nur wenige Schlagwörter, die aufscheinen, wenn es um Fluchtbewegungen und Exil geht – in letzter Konsequenz ist ein Exil so individuell wie die Person und Situation mit Blick auf Herkunft, Bildung, Sprache, Alter und Geschlecht. In dieser Ausgabe der Ariadne widmen wir uns dem Thema aus verschiedenen Perspektiven, eine starre Abgrenzung von Exil-/Flucht- und Migrationsgeschichte entfällt, um die fließenden Übergänge zu betonen. Die Feststellung ›Niemand flieht ohne Grund‹ ist ein spannender Ausgangspunkt für Fragestellungen. Mehr zum Heft Entwurzelungen. Flucht, Migration, Vertreibung, Exil.


Sonderbriefmarke der »Freundinnen« - vergriffen!

Aus Anlass des 25-jährigen Bestehens des Fördervereins ist 2017 eine Sonderbriefmarke mit dem Vereinslogo herausgebracht worden. Diese sind nun vergriffen. Sollte sie weiterhin eine so große Resonanz haben - dreimal hat der Förderverein nachdrucken lassen, dann könnte es zu einer Neuauflage kommen. Bei Interesse melden Sie sich weiterhin unter foerderverein@addf-kassel.de.
Zur Info: Ein Bogen besteht aus zehn Marken, die jeweils einen postalischen Wert von 0,70 Euro haben. Wir geben den Bogen gegen eine Spende von 10 Euro (ggf. plus Porto) ab. 

Adresse / Öffnungszeiten

Gottschalkstraße 57
D - 34127 Kassel
Tel.: +49 (0)561-989 36 70
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Di.-Do. 11-17 Uhr u.n.V.
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