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Archiv, Bibliothek und Forschungszentrum zur Geschichte der deutschen Frauenbewegung ─ Willkommen!

Die Stiftung sammelt, forscht und publiziert zur Geschichte von Frauen und Frauenbewegungen von 1800 bis in die 1960er Jahre. Die Verbreitung des Wissens über die Frauenbewegung und ihre Protagonistinnen in der Öffentlichkeit durch Vorträge, Lesungen, Konzerte und Ausstellungen ist uns ein großes Anliegen.


Liebe Nutzerinnen und Nutzer!

Frühzeitig möchten wir Sie auf unsere Schließungszeit hinweisen: In der Zeit vom 17. Dezember 2018 bis 7. Januar 2019 ist das AddF geschlossen. Lesesaalnutzungen vereinbaren Sie bitte bis Anfang Dezember oder im neuen Jahr.


Sonntag, 20.1.2019, 12 Uhr

Stummfilm: »Die Suffragette«

(D 1913, 60 min) mit Asta Nielsen, Regie: Urban Gad
mit LiveMusik von Elvira Pilar, Begrüßung durch Susanne Völker, Stadträtin der Stadt Kassel

Gemeinsame Veranstaltungsreihe vom Frauenbüro der Stadt Kassel und dem AddF
Ort:
Gloria Kino, Friedrich-Ebert-Straße 3, 34117 Kassel
Eintritt: 14 € / 10 € Vorbestellungen über die Kinokasse unter Tel. 0561-7667950 oder unter www.filmladen.de. In Kooperation mit den Bali-Kinos, Kassel

Mehr zum Film lesen Sie hier!


Lesung und Diskussion, 20.12.2018, 19 Uhr

Paula Schlier (1899-1977): „Petras Aufzeichnungen“

Einführung: Dr. Mirjam Sachse, AddF
Lesung und Vortrag: Dr. Ursula Schneider und Dr. Annette Steinsiek, Brenner-Archiv der Universität Innsbruck
Eine Kooperation von: August Spies Gesellschaft, Kassel, Archiv der deutschen Frauenbewegung, Kassel, Förderverein für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung, Berlin und Forschungsinstitut Brenner-Archiv der Universität Innsbruck
Ort: Kollektivcafé Kurbad, Sternstraße 20, 34123 Kassel
Bei Wintersuppe, Glühwein und Gebäck besteht im Anschluss die Möglichkeit zur Diskussion.

Nach einer Einführung in die politischen Verhältnisse in Deutschland nach der „Novemberrevolution“ werden im Mittelpunkt der Veranstaltung Paula Schliers unter dem Titel "Petras Aufzeichnungen oder Konzept einer Jugend nach dem Diktat der Zeit" (1926) erschienenen Erlebnisse stehen. Schlier hatte sich 1923 als Sekretärin in der Redaktion des "Völkischen Beobachters" in München anstellen lassen, um auf diese Weise an Informationen über die NSDAP zu gelangen. So wurde sie zur Beobachterin dessen, was dort während des Hitler-Ludendorff-Putsches geschah. Die beiden Herausgeberinnen Dr. Ursula Schneider und Dr. Annette Steinsiek vom Brenner-Archiv werden diese mutige Autorin vorstellen und aus ihrem nun neu herausgegebenen Werk lesen. Für alle, die sich schon einmal über Paula Schlier und ihr Werk informieren möchten, gibt es einen Radiobeitrag mit den beiden Herausgeberinnen. Paula Schlier: Petras Aufzeichnungen, Salzburg/Wien 2018, ISBN: 978-3-7013-1256-6, 22 Euro.


Aus der Arbeit des AddF - reichhaltige Dossiers zum Frauenwahlrecht

Zum 100. Jubiläum des Frauenwahlrechts in Deutschland sind verschiedene Dossiers entstanden: Sie finden nicht nur ein Frauenwahlrechtsdossier auf unseren eigenen Seiten, das mit Digitalisaten angereichert ist, sondern auch auf den Seiten des Digitalen Deutschen Frauenarchivs, der Bundeszentrale für politische Bildung und ein Dossier "Frauen als Wählerinnen" in der BMFSFJ-Kampagne "100 Jahre Frauenwahlrecht" beschäftigt sich mit der geschichtlichen Entwicklung des Alltags von Frauen und wie sich ihre politische Teilhabe veränderte.


Sabine Hering im Depot des AddF, 2007

Bundesverdienstkreuz an Sabine Hering – Herzlichen Glückwunsch!

Prof. Dr. Sabine Hering - Initiatorin des Archivs der deutschen Frauenbewegung in Kassel, dessen langjährige Vorstandsfrau von Verein bzw. Stiftung, erhält am 4. Dezember 2018 für ihr Engagment - das "wichtige Kapitel der deutschen Freiheitsgeschichte im kollektiven Gedächtnis zu bewahren" - das Bundesverdienstkreuz. Weiterlesen

Wir freuen uns über die verdiente Ehrung und gratulieren Sabine von ganzem Herzen!


Collage

Neue Dossiers online!

Innerhalb des Erschließungsprojektes Gestern virtuos, morgen virtuell. Erschließung und Digitalisierung von historischen Dokumenten der deutschen Frauenbewegung sind zwei neue Dossiers entstanden. Erste Einblicke können Sie nun in den Aktenbestand des Deutschen Frauenrats (DF) und in den Nachlass von Irmgard von Meibom (1916-2001), der ehemaligen Vorsitzenden sowohl des DF als auch des Deutschen Evangelischen Frauenbundes erhalten.


DDF-Logo
Eröffnung des Digitalen Deutschen Frauenarchivs mit den Bundestagsabgeordneten der Region des AddF: V.l.n.r. Timon Gremmels, MdB (SPD), Dr. Kerstin Wolff (AddF), Silke Mehrwald (AddF) und Esther Dilcher, MdB (SPD)

Digitales Deutsches Frauenarchiv online!

Wir freuen uns, dass wir zum Gelingen des Digitalen Deutschen Frauenarchivs mit Digitalisaten und Essays aus dem AddF beitragen können, die im Projekt Gestern virtuos, morgen virtuell. Erschließung und Digitalisierung von historischen Dokumenten der deutschen Frauenbewegung bis Ende 2019 erarbeitet werden. Mit mehrtägigen Feierlichkeiten ist die Eröffnung des DDF begangen worden. Seit 2016 entwickelt der i.d.a.-Dachverband ein Online-Portal, um Teile der analogen Bestände aus feministischen Archiven, Bibliotheken und Dokumentationsstellen für alle digital verfügbar zu machen. Auch die beiden Bundestagsabgeordneten unserer Region Esther Dilcher (SPD) und Timon Gremmels (SPD) waren dabei.

Dossiers zur Geschichte der Frauenbewegung

Informieren Sie sich zu Personen, Organisationen und Themen aus der Frauenbewegungsgeschichte und erhalten Sie besondere Hinweise auf die Bestände im AddF. Zum 100. Jubiläum werden z.B. Materialien zum Frauenwahlrecht angeboten.

Katalog

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Tel.: +49 (0)561-989 36 70
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Di.-Do. 11-17 Uhr u.n.V.
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Internetpräsentation mit Tipps zur Durchführung von Zeitzeuginneninterviews
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