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Archiv, Bibliothek und Forschungszentrum zur Geschichte der deutschen Frauenbewegung ─ Willkommen!

Die Stiftung sammelt, forscht und publiziert zur Geschichte von Frauen und Frauenbewegungen in der Zeit von 1800 bis in die 1960er Jahre. Die Verbreitung des Wissens über die Frauenbewegung und ihre Protagonistinnen in der Öffentlichkeit durch Vorträge, Lesungen, Konzerte und Ausstellungen ist uns ein großes Anliegen.


Sommerpause

Liebe Nutzerinnen und liebe Nutzer. Das AddF macht zwischen dem 16.7. und dem 27.8.2018 Sommerpause. In dieser Zeit ist eine Nutzung nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Bitte rufen Sie uns an (0561-989 36 70) oder schreiben Sie uns eine Mail.
Vielen Dank und wir wünschen einen schönen Sommer!


Neu erschienen! Ariadne 73-74

Die weibliche/n Geschichte/n der Weimarer Republik

Ein Gang durch die aktuellen Veröffentlichungen zur Weimarer Republik verdeutlicht, dass sich die Geschichte der ersten deutschen Demokratie anscheinend immer noch recht gut ohne Überlegungen zum Frauenwahlrecht und den erhofften oder tatsächlichen gesellschaftlichen Veränderungen in Sachen politischer und gesellschaftlicher Gleichberechtigung des weiblichen Geschlechts schreiben lässt. Dies zum Ausgangspunkt genommen, widmet sich die aktuelle Ausgabe der »Ariadne. Forum für Frauen und Geschlechtergeschichte« der facettenreichen Geschichte von Frauen, Geschlechterrollen und -bildern, Politik, Wahlrecht, Bildung und Frauenbewegung in der Weimarer Republik. Was wurde aus dem politischen Auftrag und der Chance von Frauen, das erste Mal passives und aktives Wahlrecht auszuüben? Mit welchem Selbstverständnis agierten ›die‹ Frauen? Wie ließ sich Demokratie lernen, welche Plätze nahmen sich Frauen, welche wurden ihnen geboten? Wie gestaltete sich Frauenleben in den Spannungsverhältnissen der Weimarer Republik, die von Konservatismus, Sozialismus und Liberalismus geprägt waren? So steht nicht nur die Frage im Mittelpunkt, wie die Frauenbewegung bereits im deutschen Kaiserreich für das politische Wahlrecht stritt, sondern auch welche Erwartungen die bürgerliche, proletarische und konfessionelle Frauenbewegung mit dem erworbenen Frauenwahlrecht verband, wie sie ihre Handlungsspielräume nutzte und wie sie im politischen System der ersten deutschen Demokratie ankam. Aber auch ablehnende, antirepublikanische weibliche Stimmen werden hörbar. Dazu werden von den Autor_innen Positionen, Aktionen, Strategien, Lebensläufe und mediale Rollenbilder analysiert.  Hier können Sie das Editorial weiterlesen   Ein Blick ins Heft ist möglich: Hier können Sie die Abstracts lesen

Die Ausgabe kostet 23 Euro zzgl. Porto, ISBN 978-3-926068-27-9, bitte richten Sie Ihre Bestellwünsche an Info oder den Buchhandel.


Information ist keine Werbung!

Bild zu den Aktionen 219a, Graphik: Rhea Eschstruth,Gestaltung: Martina Spohr EKKW

Solidarität mit den angeklagten Frauenärztinnen – Aktionen am 25. und 29 August 2018 in Kassel

Die beiden Kasseler Frauenärztinnen Nora Szász und Natascha Nicklaus wurden von sogenannten "Lebensschützern" angezeigt, weil sie angeblich für Schwangerschaftsabbrüche geworben hätten. Dies ist gemäß dem § 219a verboten. Im Prozess am 28. August 2018 geht es um die Klärung, ob die bloße Information über Schwangerschaftsabbrüche schon Werbung ist. Es geht aber politisch auch um das Selbstbestimmungsrecht von Frauen, denen der Zugang zu solchen Informationen nicht vorenthalten werden darf. Das Kasseler Solidaritätsbündis lädt ein sich an der den Protestaktionen zu beteiligen.

Nachttanzdemo vom Vorderen Westen in die Nordstadt
am 25.08.2018 ab 19 Uhr ab: Goethestr. 47 bis: Arnold-Bode-Straße
Gemeinsam lautstark für körperliche Selbstbestimmung
Veranstalterin: FU*K - Feminism Unlimited Kassel

Kundgebung zur Gerichtsverhandlung vor dem Amtsgericht Kassel
Ort: Frankfurter Str. 9
am 29.08.2018 ab 8:15 Die Kundgebung wird nach der Verhandlung (Beginn 9 Uhr) fortgesetzt
Rednerinnen:

  • Anne Janz Dezernentin für Jugend, Frauen, Gesundheit und Bildung der Stadt Kassel
  • Silvia Groth Sprecherin des AKF - Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V.
  • Eva Waldschütz verurteilte Frauenärztin im AKF
  • Cornelia Möhring frauenpolitische Sprecherin DIE LINKE
  • Ulle Schauws frauenpolitische Sprecherin Bündnis 90/DIE GRÜNEN
  • Kristina Hänel verurteilte Ärztin aus Gießen
  • Kersten Artus Vorstand profamilia Hamburg, Journalistin

Einladung - 15. September 2018, Humbold-Universität zu Berlin, Campus Mitte

Feministische SommerUNI Berlin des ida-Dachverbands

Die feministische Sommeruniversität 2018 ist Teil der mehrtägigen Feierlichkeiten zur Eröffnung des Digitalen Deutschen Frauenarchivs, kurz DDF. Seit 2016 entwickelt der i.d.a.-Dachverband ein Online-Portal, um Teile der analogen Bestände aus feministischen Archiven, Bibliotheken und Dokumentationsstellen für alle digital verfügbar zu machen.

Am 13. September 2018 geht das DDF-Portal online. Aus diesem Anlass lädt der i.d.a.-Dachverband zusammen mit seinen Mitgliedseinrichtungen am 15. September 2018 nach Berlin ein! Das Programm bietet von 10 bis 21:30 Uhr über 60 Workshops, Diskussionsrunden, Filme u.v.m. in mehr als 4 Hörsälen und 13 Seminarräumen an der Humboldt-Universität zu Berlin. Nach Abschluss des Programms laden wir ein zum Abendspaziergang von der Humboldt-Universität nach Kreuzberg zur Sommeruni-Kneipe.


Neues Dossier zur Geschichte des Frauenwahlrechts

Was hat der Internationale Frauentag mit dem Frauenwahlrecht zu tun? Wie ist es überhaupt zum Frauenwahlrecht gekommen? Welche Debatten und Forderungen standen dahinter? Und wie hat sich die Frauenbewegung eingebracht? Diese und noch viel mehr Fragen werden im neuen Dossier "Zur Geschichte des Frauenwahlrechts" aufgenommen und mit spannenden Digitalisaten aus den Beständen des AddF präsentiert. 


Dossiers zur Geschichte der Frauenbewegung

Informieren Sie sich zu Personen, Organisationen und Themen aus der Frauenbewegungsgeschichte und erhalten Sie besondere Hinweise auf die Bestände im AddF. Das neuste Dossier behandelt das Frauenwahlrecht!

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