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Archiv, Bibliothek und Forschungszentrum zur Geschichte der deutschen Frauenbewegung ─ Willkommen!

Die Stiftung sammelt, forscht und publiziert zur Geschichte von Frauen und Frauenbewegungen in der Zeit von 1800 bis in die 1960er Jahre. Die Verbreitung des Wissens über die Frauenbewegung und ihre Protagonistinnen in der Öffentlichkeit durch Vorträge, Lesungen, Konzerte und Ausstellungen ist uns ein großes Anliegen.

Bitte beachten:

Wir machen Sommerpause: Vom 17. Juli bis 28. August sind Nutzungen im Lesesaal nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Telefonisch sind wir zu erreichen dienstags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr.


Titelbild der Tagung 100 Jahre Frauenwahlrecht, Abbildung: Kaffeepause der weiblichen Abgeordneten der Nationalversammlung in Weimar, 1919, Bestandsnachweis: Historisches Museum Frankfurt

Konferenz, 13.-15. September 2017, Frankfurt a. M.

100 Jahre Frauenwahlrecht - Kampf, Kontext, Wirkung

Tagungsort: Historisches Museum Frankfurt, Saalhof 1, 60311 Frankfurt am Main
Kooperationspartnerinnen: Archiv der deutschen Frauenbewegung (Dr. Kerstin Wolff); Hamburger Institut für Sozialforschung (PD. Dr. Hedwig Richter); Cornelia Goethe-Zentrum an der Goethe-Universität Frankfurt a. M. (Prof. Dr. Ulla Wischermann); Historisches Museum Frankfurt
Anmeldung: Um Anmeldungen zur Tagung wird bis zum 23. August 2017 per E-Mail an Dr. Frauke Geyken, Archiv der deutschen Frauenbewegung, gebeten.

Vor knapp 100 Jahren beteiligten sich die Frauen in Deutschland erstmals an politischen Wahlen. Die Konferenz dient nicht zuletzt dazu, eine große Ausstellung über dasFrauenwahlrecht in Deutschland zu unterstützen, die 2018/2019 im Historischen Museum Frankfurt zu sehen sein wird. Auf der Tagung fragen wir erstens danach,welche Rolle das Frauenwahlrecht auf dem Weg zur Gleichberechtigung gespielt hat.Zweitens geht es um die Frage, was das Wahlrecht in der Folge für den Lebensalltag der Frauen, aber auch für die Frauenbewegung bedeutet hat. Drittens schließlich soll untersucht werden, wie das Frauenwahlrecht konkret durchgesetzt wurde und warum es nach dem Ersten Weltkrieg relativ viele Staaten umgesetzt haben.

Ansprechpartnerinnen für die Tagung:
PD Dr. Hedwig Richter (Hamburger Institut für Sozialforschung)
Dr. Kerstin Wolff (Forschungsleiterin im Archiv der deutschen Frauenbewegung)


Titelbild Ariadne 71

neu erschienen: Heft 71 der "Ariadne. Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte"

Diffamierende Reden. Antifeminismen im Wandel

Mit diesem Heft wird den Kontinuitäten, Wandlungen und Verschiebungen von Angriffen auf Feminismus nachgegangen und danach gefragt, ob und inwiefern Frauenfeindlichkeit und Antifeminismus verschiedenen Konjunkturen unterliegen und unterschiedliche Formen annehmen. Die Beiträge dieses Heftes liefern dazu hilfreiche historische, international vergleichende wie analytische und empirische Hinweise. Deutlich wird in der Zusammenschau der Beiträge, dass das angeblich neue Phänomen des ›Anti-Genderismus‹ eine durchaus flexible Strategie darstellt, die sich gegen verschiedene gleichstellungspolitische Forderungen bzw. Errungenschaften wendet und damit als Weiterentwicklung des ›alten‹ Antifeminismus gelten kann. Drei Merkmale lassen sich in der Betrachtung herausarbeiten: Der Antifeminismus erweist sich erstens als durchaus veränderbar und anpassungsfähig; er tritt zweitens häufig als Element eines Konglomerats verschiedener autoritärer Ideologien und damit in der Verschränkung mit beispielsweise einer völkisch-rassistischen Ideologie auf. Und drittens wird offenkundig, dass sich im Antifeminismus ein Widerstand gegen bzw. Unbehagen an sozialem Wandel – der unweigerlich immer stattfindet! – artikuliert. zur Ariadne 71


Unterstützungsaufruf:

11 Frauen - 11 Jahrhunderte

Eine Skulptur als permanente Gedächtnisstätte für elf historisch bedeutsame Frauen aus der Geschichte Kassels

Das Projekt "ehe die Spuren verwehen …": 11 Frauen – 11 Jahrhunderte erinnerte im Jahr 2013, dem 1.100jährigen Jubiläum der Stadt Kassel, an elf historisch bedeutende Frauen, die mit einer Publikation, einer Ausstellung und vielen Veranstaltungen gewürdigt wurden. Die US-amerikanische Künstlerin Linda Cunnigham nahm dies zum Anlass, ein Kunstwerk zu entwerfen. Mit einer Skulptur im öffentlichen Raum möchte sie diesen nicht nur für die Kasseler Geschichte bedeutenden Frauen ein permanentes Denkmal setzen und so Frauengeschichte sichtbar machen.

Die Stiftung Archiv der deutschen Frauenbewegung plant eine Erweiterung dieser Skulptur: An unterschiedlichen Orten in der Stadt sollen "Gedenksplitter" aufgestellt werden. Diese nehmen die Formensprache der Skulptur auf und erinnern an frauenpolitische Ereignisse, bekannte oder unbekanntere Frauen und frauenpolitisch bedeutsame Einrichtungen.

Das Projekt sucht noch zahlreiche UnterstützerInnen...

Weitere Informationen finden Sie hier: eine Beschreibung des Projektes, die Pressemeldung vom 14.11.2016 und Infos für UnterstützerInnen.

Adresse / Öffnungszeiten

Gottschalkstraße 57
D - 34127 Kassel
Tel.: +49 (0)561-989 36 70
Fax: +49 (0)561-989 36 72
E-Mail: info@addf-kassel.de

Wir machen Sommerpause: Vom 17. Juli bis 28. August sind Nutzungen im Lesesaal nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Telefonisch sind wir zu erreichen dienstags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr.

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